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Presse

Pressemitteilungen

THE GREEK FILM FESTIVAL IN BERLIN, 2nd – 6th of June 2021

EMERGING GREEKS AWARD 2021

Die diesjährige Preisverleihung des EMERGING GREEKS AWARD fand den Umständen entsprechend digital in einer Zoom – Konferenz am Samstag Abend des 05. Junis in angenehmer Runde statt. In Anwesenheit der Regisseure des Wettbewerbs, der Festivalleitung und der Jury der 6. Edition, bestehend aus Isona Admetlla (World Cinema Fund), Venia Vergou (Hellenic Film Commission) und Knut Elstermann (Filmkritiker Radio1 / rbb) wurde der Preis in der Wettbewerbssektion für 1. und 2. Werke junger Regisseure verliehen. Die Aufzeichnung der Verleihung ist auf dem Vimeo Kanal des Festivals abrufbar: TGFFB: Award Ceremony 2021 on Vimeo

Die Filme im Wettbwerbs sind:

  • DEFUNCT – von Zacharias Mavroeidis, Berlin Premiere
  • NOT TO BE UNPLEASANT BUT WE NEED TO HAVE A SERIOUS TALK – von Giorgos Georgopoulos, Deutschlandpremiere
  • KALA AZAR – von Janis Rafa, Deutschlandpremiere
  • GREEN SEA – von Angeliki Antoniou, Berlin Premiere
  • AMERCEMENT – von Fokion Bogris, internationale Premiere

 

Der EMERGING GREEKS AWARD, verbunden mit dem Betrag von 1.000 € gesponsert vom Griechischen Filmcenter, wurde an den Film KALA AZAR von Janis Rafa verliehen.

„Fast ohne Dialog lädt uns der Film auf eine künstlerische Reise ein, indem er die symbiotische Beziehung von Mensch und Tier erkundet und uns mit dem Ursprung der menschlichen Natur wiedervereint. Manchmal roh und schockierend, sehr körperlich und immer mit einem faszinierenden Blick. Ein exzellentes künstlerisches Werk, das durchdringt und neue Perspektiven unserer Beziehung zum Tod offenbart“ so die Begründung der Jury.

 

 

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20.05.2021

The Greek Film Festival in Berlin – 6. Edition: 02. – 06. Juni 2021

 

Aufgrund der Pandemie bedingten Einschränkungen kann das The Greek Film Festival in Berlin aktuell nicht im Babylon, seinem eigentlichen Zuhause, stattfinden. Wir werden die Anwesenheit des treuen Publikums und den Kontakt mit Euch allen sehr vermissen.

Für die Online Variante nutzen wir die Plattform Festival Scope. Dadurch ergibt sich dieses Mal die Chance, Zuschauern aus GANZ DEUTSCHLAND den Griechischen Film nahe zu bringen – bequem von zu Hause aus: Griechische Filme in ganz Deutschland vom 2. bis 6. Juni 2021!

Alle Filme vom 2. Juni von9:00 Uhr bis zum 7.Juni um 9:00 Uhr hier zu sehen: https://www.festivalscope.com/page/the-greek-film-festival-berlin/

Der Vorverkauf startet am 15. Mai

Ticketpreis pro Film: 3,50 Euro


 

07.12.2020

THE GREEK FILM FESTIVAL IN BERLIN

«Narrating Histories»

Das Programm 2021

Zum 6. Mal findet The Greek Film Festival in Berlin, das Festival für den griechischen Film, bzw. den Film mit Bezug zu Griechenland, in Berlin statt: Vom 20. – 24.01.2021 ist es soweit. Trotz der kritischen Phase, in der sich die Welt zurzeit befindet, plant das Griechische Filmfest nach wie vor, in seiner natürlichen Form als Kinoerlebnis im historischen Babylon stattzufinden.

Das Festivalteam steht in engem Austausch mit dem Kino bezüglich Öffnung, Restriktionen und neuer Maßnahmen, die während der Vorführungen eingehalten werden müssen, sofern kein weiterer Lockdown dazwischen kommt. Ein Film Festival bedeutet Begegnung, Interaktion, Genuss der Gesamtdarbietung, insbesondere, wenn es sich um ein nationales Festival handelt und der eigentliche „Hauptdarsteller“ und dessen Kraft das Publikum sind. Ein Publikum, das in den letzten 5 Jahren aufgebaut wurde.

Das Festival positioniert sich als Unterstützer des Kinoerlebnisses und wünscht weiterhin daran festzuhalten. Im Falle eines erneuten bzw. verlängerten Lockdowns, wird es auf das nächst mögliche Datum verschoben.

Bedingt durch die Sicherheitsmaßnahmen und die Abstandsregelungen für die Zuschauer, wird sich die Anzahl der Filme in der 6. Edition auf 27 Filme beschränken: Spielfilme, Dokumentarfilme, Kurzfilme werden auf die 5 Veranstaltungstage mit Wiederholungen verteilt, um Vorsichtsmaßnahmen korrekt einzuhalten und dem Publikum eine größere Chance zu geben, an die Karten ihrer Wahl zu gelangen. Die Kinokarten sind nummeriert und die Online Reservierung ermöglicht eine reibungslose Teilnahme am Filmfest.

«Narrating Histories» lautet das Motto der 6. Edition. Das Medium Film beschreibt Geschichte und erzählt Geschichten zugleich: historische Gegebenheiten und fiktive Erzählungen.

In Bezug auf die Griechischen Revolution vor 200 Jahren, hält das Filmfest ein Highlight, das sich aus 3 Filmen, einer Ausstellung und einer Diskussion zusammensetzt, mit dem Ziel, über die historischen Ereignisse der damaligen Zeit zu informieren und die komplexeren Geschehnisse dem Publikum näher zu bringen.

Eftychia“ („Glückseligkeit“ die Bedeutung dieses weiblichen Vornamens) heißt der Eröffnungsfilm des Regisseurs Angelos Frantzis, der der größte Kassenerfolg der letzten Saison in Griechenland war und in diesem Biopic über die große griechische Liedtexterin des Rembetiko Eftychia Papagiannopoulou und ihr buntes Leben erzählt.

Der Abschlussfilm „Apples“ von Christos Nikou eröffnete die Filmfestspiele von Venedig und ist der Einreichungsvorschlag Griechenlands für den ausländischen Oskar 2021.

In der Wettbewerbssektion „Emerging Greeks“ werden 1. und 2. Filme junger Regisseure gezeigt. Ziel des Programms ist, die neuen Werke Griechenlands an ein breites deutsches Publikum, Presse und die Jury zu bringen. Im Wettbewerb sind:

  • „Defunct“ – von Zacharias Mavroeidis, Berlin Premiere (Q & A  per zoom im Oval)
  • „Not to be unpleasant, but we need to talk about something serious“ – von Giorgos Georgopoulos, Deutschlandpremiere (Q & A  per zoom im Oval)
  • „Kala azar“ – von Janis Rafa, Deutschlandpremiere (Q & A  per zoom im Oval)
  • „Green Sea“ – von Angeliki Antoniou, Berlin Premiere (Regisseurin anwesend, Q & A im Oval)
  • „Amercement“ – von Fokion Bogris, internationale Premiere (Q & A  per zoom im Oval)

Erstmalig wird der Award für den besten Spielfilm in der Kategorie „Emerging Greeks Competition“ vom Griechischen Filmcenter mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 € unterstützt.

In der Kategorie des Dokumentarfilms:

  • „Yiorgos of Kedros“ – von Yiannis Kolozis ist eine Zeitreise mit den Augen zweier Generationen von Filmemachern auf derselben einsamen griechischen Insel seit den 70er Jahren bis heute.
  • „Markos – von Nikos Skarentzos, erzählt vom legendären griechischen Rembetiko Musiker Markos Vamvakaris. Internationale Premiere.

Zudem wird es eine Jugendvorstellung zu einer Tageszeit am Wochenende geben, an der Kinder und Jugendliche teilnehmen können: „Good Morning Mr Fotis“ – von Dimitra Kouzi ist ein Dokumentarfilm über einen Grundschullehrer, der auf unkonventionelle Weise, den Unterricht an einer Schule im Zentrum Athens, an der die Mehrzahl der Kinder Migrationshintergrund  haben, erfolgreich führt.

Für das Programm der Kurzfilme wurde für die 6. Edition eine Auswahl aus den besten, aktuell produzierten Kurzfilmen Griechenlands zusammengestellt:

  • „Electric Swan“ – von Konstantina Kotzamani
  • „Anna and Phaedra“ – von Elina Panik
  • „54\the blind turtle and the endless sea“ – von Isabella Margara
  • „Sparkling Candles“ – von Thanassis Neofotistos
  • „Rouge“ – von Kosts Theodosopoulos
  • „Madonna f64.0“ – von Stavros Markoulakis
  • „All the fires the fire“ – von Efthymis Kosemund Sanidis
  • „Bella“ – von Thelya Petraki
  • „Vouta“ – von Dimitris Zahos
  • „Deathcar“- von Andreas Vakalis
  • „Ηansel“ – von Vivian Papageorgiou
  • „9BEDs“ – von Ismene Daskarolis
  • „Aygol“ – von Dimitris Argyriou

 

Unter den Special Screenings:

Der Spielfilm „Digger“ von Gorgis Grigorakis, ein Film, der im Panorama der letzten Berlinale erfolgreich lief und bereits auf zahlreichen anderen Festivals ausgezeichnet wurde.

Und der experimentelle Musikfilm „Recycling Medea“ von Astris Kutulas mit der Musik von Mikis Theodorakis und Choreografien von Renato Zanella – eine einzigartige allegorische Reise durch das zeitgenössische Griechenland.

 

Highlight 1821-2021

Anlässlich der 200 Jahre seit der griechischen Revolution von 1821 und der damit verbundenen Befreiung aus dem Osmanischen Reich, zeigt das Filmfest zwei Filme zu dieser Thematik, um dem deutschen Publikum diese in Deutschland weitgehend unbekannten historischen Ereignisse nahezubringen.

Zum ersten Mal kooperiert das Festival aus diesem Grund mit dem Journalistenteam der TV Sendung „Michani tou Chronou“ (zu Deutsch: Zeitmaschine). Präsentiert wird der eigens für das Festival geschnittene Dokumentarfilm „Theodoros Kolokotronis, der General der Revolution“ von Christos Vasilopoulos und Dimitris Petropoulos. Der Dokumentarfilm befasst sich mit dem abenteuerlichen Leben einer ungewöhnlichen Person, deren Name zum Synonym der Revolution für Griechenland geworden ist: Theodoros Kolokotronis, der strategische Kopf hinter der Revolution.

Der zweite Film zu dieser Thematik, ist Giorgos Gkikapepas Spielfilm „La Inuit derniere“, über den Grafen Ioannis Kapodistrias, führenden Diplomaten Europas und ersten Staatsoberhaupt Griechenlands seit dessen Unabhängigkeit, der die letzten zwölf Stunden vor seiner Hinrichtung in Einsamkeit verbringt. Der Mann, der ein völlig zerstörtes Land übernahm, um einen Staat aus dem Nichts zu errichten, wird von der englischen Presse angegriffen und erhält Todesdrohungen. Jene Nacht, ziehen die Erinnerungen an die Menschen, die ihre Spuren in seinem Leben hinterließen, an ihm vorbei und schreiben erneut seine Geschichte und den dramatischen Beginn des frischgegründeten griechischen Staates.

 

Offene Diskussion:

Passend zu den beiden Filmvorführungen „Theodoros Kolokotronis, the General of the Revolution“ und „La Nuit Dernière” zum Jubiläum der 200 Jahre seit der griechischen Revolution, führt das Greek Film Festival in Berlin eine offene Diskussion in Kooperation mit dem Centrum Modernes Griechenland (CeMoG) der Freien Universität

Berlin zur selben Thematik. Beide Hauptfiguren der genannten Filme sind emblematische Figuren der griechischen Revolution gegen das Osmanische Reich: Theodoros Kolokotronis, die Leitfigur des Krieges und Ioannis Kapodistrias, der Diplomat, Politiker und erstes Staatsoberhaupt Griechenlands (1828-1831), der eine Schlüsselrolle in der Bestimmung des Status Quo des frischgegründeten griechischen Staates hielt. Die Diskussion wird auf Deutsch geführt.

Das Highlight des Festivals geht noch einen Schritt weiter. Den Meetingpoint des Babylon, das Oval auf der 1. Etage, schmücken Werke der griechischen Künstlerin Kalliopi Nikolou: „Bis zu den weiten, wilden Bergen…“ heißt der Titel ihrer Ausstellung und so begann auch der Spruch, den die Schauspielerin Georgia Vassiliadou in einem alten griechischen Kultfilm flüsterte, als sie versuchte, den „bösen Blick“ aus einem kleinen Junge auszutreiben. Es existieren diverse Schutzmittel, die den „bösen Blick“ verhalten sollen – der Talisman mit dem blauen Auge ist das bekannteste. Doch wovor sollte man sich heute noch hüten, welche sind die Bedrohungen? Die größte Bedrohung stellt heutzutage selbstverständlich die Klimakatastrophe dar. Die Künstlerin Kalliopi Nikolou benutzt die Geschichte des „bösen Blicks“ und kreiert eine Reihe gemalter Augen, die als Talismane für die Natur gegen ihre Zerstörung durch den Menschen funktionieren sollen. Diese Augen, die das Böse abweisen sollen, werden zu Symbolen unseres allerletzten Versuchs, Freiheit zu schaffen; Freiheit, die uns allein Mutter Erde lehren kann. Diese ist die zeitgemäße, nötige „Revolution“.

 

Die Jury 2021

Die Jury der 6. Edition besteht aus folgenden Juroren:

 

Nicolette Krebitz

Nicolette Krebitz ist in West-Berlin geboren und aufgewachsen. Sie studierte klassischen Tanz am Berliner Ballett Centrum und schloss ihre Schauspielausbildung mit Diplom 1992 an der Fritz Kirchhoff Schauspielschule ab. Seit 1982 steht sie als Schauspielerin in Kino und Fernsehproduktionen vor der Kamera. 1999 realisierte sie ihren ersten eigenen Film „Jeans“. Seitdem ist sie abwechseln als Regisseurin und Schauspielerin tätig.

Filmbeispiele als Schauspielerin:

AUSGERECHNET ZOÉ – 1994 – von Markus Imboden

BANDITS – 1997 -Katja von Garnier

DER TUNNEL – 2001 – Roland Suzo Richter

UNTER DIR DIE STADT – 2010 – Christoph Hochhäusler

Filmografie als Regisseurin:

JEANS – 1999/2000 – Buch, Regie, Produktion

MON CHERIE – 2001 – Buch, Regie und Kamera (99 EURO Filmproduktion)

DAS HERZ IST EIN DUNKLER WALD – 2006 – Buch & Regie – X-FILME

EPIGENETIK – 2007 – Buch, Regie, Produktion

DIE UNVOLLENDETE – 2008 – Buch & Regie – DEUTSCHLAND 09 – Herbstilm

WILD – 2016 – Buch & Regie – Heimatilm

https://de.wikipedia.org/wiki/Nicolette_Krebitz

 

Isona Admetlla

Isona Admetlla wurde in Barcelona geboren und lebt seit 2001 in Berlin. Sie ist Soziologin und hat sich in Kulturmanagement und Film-Publikumsentwicklung spezialisiert. Sie arbeitet als Sprecherin und Beraterin in der Filmindustrie. Sie ist die Zentralkoordinatorin des World Cinema Fund in Berlinale, evaluiert Filmprojekte und nimmt an zahlreichen Film-Förderprogrammen teil. Sie kooperiert mit internationalen Filmfestivals, Institutionen und Filmveranstaltungen, die sich mit Workshops und Kursen zu Filmproduktion und Publikumsentwicklung befassen.

 

Knut Elstermann

Knut Elstermann, geboren 1960 in Ostberlin, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete als Redakteur bei verschiedenen DDR-Medien. Seit der Wende ist er freier Moderator und Filmjournalist, vor allem für den MDR und den RBB (radioeins). Bücher sowie zahlreiche Features für Fernsehen und Hörfunk, unter anderem über das Kino in Israel und Russland und die DEFA-Geschichte.

 

Das Festivalposter, sowie die gesamte visuelle Kampagne wurde von der berliner Werbeagentur © peppermint werbung berlin gmbh erstellt.

Eintrittskarten für die Eröffnungsveranstaltung und alle weiteren Filmvorführungen stehen ab dem 18.12. auf der Website des Babylon zum Kauf bereit:  https://babylonberlin.eu

Alle Informationen und Pressemitteilungen stehen auf der Website des Festivals: https://thegreekfilmfestivalinberlin.com/de/presse/

Programm auf: https://thegreekfilmfestivalinberlin.com/de/programm_2021/

Das Kommunikations- und Pressebüro

thegreekfilmfestivalinberlin.com#thegreekfilmfestivalberlin

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pastedGraphic_1.pnginstagram.com/the_greek_film_festival_berlin

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August 2020

6th Greek Film Festival in Berlin

20 – 24 Januar 2021

Call for entries OPEN – Die Einreichungsphase beginnt

Mit neuem Namen und Logo und einer neuen Website eröffnet Das Griechische Filmfest in Berlin seine Einreichungsphase für die 6. Edition. Vom 20. – 24. Januar 2021 findet das nächste Filmfest, wie jedes Jahr, im historischen Babylon in Mitte statt.

Bis zum 28.09.2020 haben Filmemacher die Möglichkeit ihren Film für alle Kategorien einzureichen: vorausgesetzt, der Film wurde nach dem 01. Januar 2019 fertiggestellt.

The Greek Film Festival in Berlin tritt in eine neue Phase ein, entwickelt sich weiter und richtet seinen Fokus auf die jungen Filmemacher.

Das Programm der neusten Edition beinhaltet:

  1. die Wettbewerbssektion Emerging Greeks Competition mit 1. und 2. Werken junger Regisseure in Spielfilmlänge
  2. Dokumentarfilme
  3. Special Screenings
  4. 2 Hommages
  5. Kurzfilme und New Vision Kurzfilme
  6. sowie thematisch breitgefächerte Q & A, eine Ausstellung und musikalische Veranstaltungen, die noch angekündigt werden

Verliehen wird der Preis Emerging Greeks Award 2021 am letzten Abend des Filmfests.

Es scheint so, als werde uns die neue Realität in Zeiten der Pandemie noch länger begleiten. Wir stehen in engem Kontakt mit dem Babylon und werden alle notwendigen Vorkehrungen treffen und Maßnahmen zum Schutz des Publikums einhalten,“ so die Festivaldirektorin Sofia Stavrianidou.

Kommunikation & Press Office

thegreekfilmfestivalinberlin.com

 

5oHellasFilmboxBerlin

15.-19.01.2020 im Babylon

Emerging Greeks Award 2020

Preis für den besten Film an MELTEM von Basile Doganis (Frankreich, Griechenland) Ein zutiefst berührender und gut entwickelter Film, dem es gelingt, zwei Familiengeschichten mit dem Thema des Flüchtlings auf der leidenden griechischen Insel Mytilini zu verbinden – und der zeigt, dass unsere grausame Welt letztendlich eine… Das Element der beiden französischen Jungen arabischer und schwarzafrikanischer Herkunft, das die Behörden aufgrund ihrer offiziellen Identität nicht berühren können, zeigt die Absurdität dieses immensen globalen Problems auf die beste Art und Weise durch diesen gut gespielten, emotional kraftvollen Film.

Feminine, sunny & blue

Das Programm 2020

Zum 5. Jahr in Folge findet die Hellas Filmbox Berlin, das griechische Filmfest der deutschen Hauptstadt, im historischen Kino Babylon in Mitte statt. Das Programm besteht aus Spielfilmen junger Regisseure, Dokumentationen, Kurzfilmen, Special Screenings, Diskussionen und musikalischen Einlagen, mit dem Ziel, das deutsche Publikum, Griechen der Diaspora, Regisseure, Filmschaffende und Künstler zusammenzubringen.

Feminine, sunny & blue lautet das diesjährige Motto des Filmfests: feminin, wie das gesamte Fest, insbesondere der Eröffnungsfilm und die Diskussionsrunde, sowie das überwiegend weibliche dynamische Team des Festivals; blau wie das griechische Meer und sonnig, wie die Sonne des Landes, die sich im diesjährigen Poster wiederfindet.

Den weiblichen Vornamen „WINONA“ trägt der Eröffnungsfilm von Regisseur The Boy (aka Alexandros Voulgaris), der bei der Eröffnung anwesend sein wird und zusammen mit Miss Trichromi vorab 3 Lieder aus dem Soudtrack des Films live performen wird. Nach der Filmvorführung wird es noch Q & As geben.

WHEN TOMATOES MET WAGNER“ lautet der Abschlussfilm des Festivals. Regisseurin Marianna Ekonomou steht mit dieser heiteren Dokumentation auf der Liste der Beiträge für den ausländischen Oscar 2020 für Griechenland und war damit bereits auf der 69. Berlinale im Kulinarischen Kino vertreten.

In der Wettbewerbssektion „Emerging Greeks“ werden 1. und 2. Filme junger Regisseure gezeigt. Ziel des Programms ist, die neuen Werke Griechenlands an ein breites deutsches Publikum, Presse und die Jury zu bringen.

Die „Emerging Greeks Competition“ Filme sind:

THE WAITER von Steve Krikris (Q & A)

HOLY BOOM von Maria Lafi (Q & A)

MELTEM von Basile Doganis, Deutschlandpremiere (Q & A)

SCOPOFILIA von Natalia Lampropoulou & Ilektra Angeletopoulou (Q & A)

ZIZOTEK von Vardis Marinakis, Deutschlandpremiere

PERSEPHONE von Kostas Athousakis, Internationale Premiere (Q & A)

Am Freitag, den 17.01. um 19:30 Uhr, vor der Vorführung des Films „THE WAITER“ wird der neue Kurzfilm des großen Regisseurs Yorgos LanthimosNIMIC“ gezeigt, mit Matt Dillon und Daphne Patakia in den Hauptrollen.

Im Programm der Dokumentationen:

IRVING PARK von Panagiotis Evangelidis (Ausführliche Diskussion im OVAL)

SUGAR TOWN – A FISTFUL OF VOTES von Kimon Tsakiris

ACROSS HER BODY – von Zacharias Mavroeidis

AS FAR AS THE SEA von Marco Gastin

VORZEIT – TEIL I: ELOGE AUF GRIECHENLAND von Harald Bergmann – Weltpremiere

(Ausführliche Diskussion)

Vor dem Dokumentarfilm „IRVING PARK“ wird Maria „Cyber“ Katsikadakous Kurzfilm „SO QUIET: THE PERFORMATIVITY OF THE PUSSY“ gezeigt und im Anschluss an beide Filme findet eine ausführliche Diskussion zu der LGBT Thematik der Filme in Anwesenheit beider Regisseure im Meeting Point des Ovals im Babylon statt.

Der Dokumantar Film „VORZEIT: ELOGE AUF GRIECHENLAND“ ist Weltpremiere. Nach der Vorführung findet eine ausführliche Diskussion in seiner Anwesenheit statt. Erörtert werden, sollen seine Motivationsgründe, eine Filmreihe über Griechenland zu starten, die auf eine besondere audiovisuelle Reise in ein Land voller Gegensätze und Paradoxa von der Antike bis zur modernen Zeit der Finanzkrise einlädt.

Unter den Special Screenings dieses Jahr werden „THE MIRACLE OF THE SARGASSO SEA“ von Syllas Tzoumerkas und „SMUGGLING HENDRIX“ von Marios Piperidis gezeigt.

In der Kategorie NEW VISION stehen zwei Spielfilme und sieben Kurzfilme in neuen Erzählformen und experimentellen Herangehensweisen: „LAMPDA PI’’ von Christo Petrou über die progressive Kult-Sängerin Lena Platonos und „THE GERAT EASTERN“ von THE CALLAS .

Die New Vision Kurzfilme sind:

PLASTIC FLOWERS von Yiannis Zafeiris (Weltpremiere)

VIOLENT EQUASION von Antonis Dousias (Deutschlandpremiere)

SABLE NOIR von Thanasis Troumpoukis (Weltpremiere)

INSIDE THE SHEER NOSTALGIA OF A LULLABY von Yorgos Louridas (Weltpremiere)

KEYGRIP von Nasos Gatzoulis (Deutschlandpremiere)

UNPHALLO von Yiannis Dimolitsas (Deutschlandpremiere)

Die Kurzfilmreihe Greek Shorts 1, 2 und 3 beinhaltet folgende Filme:

STILL LIFE von Yorgos Iordanidis

IVAN von Panagiotis Kountouras

PATISION AVENUE von Thanasis Neofotistos

FLICKERING SOULS SET ALIGHT von Iakovos Panagopoulos (Deutschlandpremiere)

FOR SALE von Apostolos Karoulas

SET UP von Yiannis Goudelis

FLEXIBLE CHOICES von Thodoris Vournas (Weltpremiere)

SAD GIRL WEEKEND von Lida Varvitsioti

CLOUD von Michalis Demetriou

THE DISTANCE BETWEEN US AND THE SKY von Vasilis Kekatos

THE SILENCE OF THE DYING FISH von Vasilis Kekatos

BAROQUE von Chrysa Koutrakou

AM DONNERSTAG SIND WIR FREI von Ioanna Kryona

Am Freitag, den 17.11. 2020 um 17:00 Uhr findet die offene Diskussion mit dem Titel „Gender Matters (?)“ in Saal 2 statt.

Bis jetzt haben folgende Panlist/innen zugesagt: die Aktivistin, Regisseurin und Direktorin des LGBTQI Filmfests Outview aus Athen, Maria „Cyber“ KatsikadakouNatalie MacMahon, Kuratorin, Schauspielerin / Regisseurin und Initiatorin des Female Filmmakers Film Festival Berlin; und Lara Celenza, Regisseurin, Drehbuchautorin und co-Initiatorin des Female Filmmakers Film Festival Berlin. Erörtert werden soll die Gleichberechtigung der Frau am Arbeitsplatz, insbesondere im Filmbusiness und den Medien. Die zu beleuchtenden Fragen umfassen:

– Ist die Gleichberechtigung am Arbeitsplatz noch Thema?

– Gibt es Fälle, bei denen männliche Mitarbeiter im Nachteil gegenüber ihrer weiblichen Kollegen stehen?

– Warum gibt es noch immer deutlich weniger Frauen in der Filmindustrie?

– Gibt es negative Erfahrungen diesbezüglich?

– Gibt es Parallelen zwischen der Situation in Griechenland und Deutschland?

– Gibt es tatsächlich noch Gehaltsunterschiede unter den Geschlechtern?

Die Moderation der Diskussion übernimmt die Journalsitin des APE MPE und des griechischen Fernsehsenders Alpha, Faey Karaviti.

Während des Festivals wird der Bereich des Ovals (1. Etage im Babylon) als Meeting Point für die geladenen Gäste fungieren. Der Raum wird mit Ausstellungsstücken aus Draht des Fotografen und Bildenden Künstlers Erion Kovaci geschmückt.

Die Jury

Die diesjährige ‘’Emerging Greeks Competition’’ Jury setzt sich zusammen aus:

Wieland Speck: Regisseur, Autor und Kurator.

Von 1992 bis 2017 war er Direktor der Panorama-Sektion der Internationalen Filmfestspiele

Berlin (Berlinale). 1987 führte er den TEDDY AWARD, den Queer-Film-Preis von Berlinale, ein.

Er kommt aus Freiburg und wohnt in Berlin seit 1972, wo er deutsche Literatur, Drama und Ethnologie an der Freien Universität und später Film an dem San Francisco Art Institute studierte. Seit der 70er Jahre ist er anerkannter Video-Artist, Programmierer und Herausgeber von Literatur über die männliche Emanzipation und Gay-Bewegung. 1982 wurde er Assistent des Panorama-Direktors Manfred Salzgeber und blieb auf derselben Stelle zehn Jahre lang. Einige seiner Filmwerke sind die Folgenden: „Westler“ und „Escape to Life: Die Erika und Klaus Mann Story“. Wieland Speck ist Kurator und Juror bei internationalen Filmfestivals bis heute. Außerdem hält er Vorlesungen bei verschiedenen Instituten, wie der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB), der Freien Universität oder der Filmakademie Ludwigsburg. Er hat mehrere Artikel über Film, Filmemachen, Film Marketing und Drehbuch usw. veröffentlicht. Er ist auch Moderator als Filmexperte im Fernsehsender ARTE.

Efi Papazachariou: studierte Rechtswissenschaft, beschäftigt sich aber mit Journalismus. Sie arbeitete als Journalistin, Redakteurin, Kritikerin und Kolumnistin bei verschiedenen Zeitungen, Zeitschriften und Websites, spezialisiert auf Kultur, Musik und Film.

Sie hat über besondere Veranstaltungen, wie das 25. Jubiläum von Woodstock Festival und die Lollapalooza Festivals berichtet und Künstler wie Lou Reed, Sam Shepard, Luc Besson, Bertrand Tavernier, Atom Egoyan, Peter Gabriel, Dizzy Gillespie, Nick Cave, Μarianne Faithfull, Jarvis Cocker, Eric Burdon, Romain Gavras, Guillermo Navarro usw. interviewt.

Sie arbeitete auch beim Internationalen Filmfestival Thessaloniki als Leiterin der Festival-Pressestelle und Direktorin des „Greek Film“-Sektors. Ebenfalls arbeitete sie als Freelancerin im Bereich Marketing/Promotion mit zahlreichen Filmproduktions-Unternehmen, Musikfestivals und Konzerten. In den letzten Jahren war sie Produktionsleiterin und Beraterin bei verschiedenen Dokumentarfilmen des US-Produktionsunternehmens „Rumur“. 2017 übernahm sie das Artistic Design und die Diligence der Hommage an Nikos Nikolaidis bei dem Stavros Niarchos Foundation Cultural Centre. Momentan schreibt sie Artikel bei der Online-Lifestyle-Zeitschrift propaganda.gr und arbeitet mit dem US-Regisseur, Autor und Musiker Chris Jaymes für sein Graphic Novel “Sons Of Chaos” mit, das durch die griechische Revolution 1821 inspiriert wurde.

Martin Hampel wurde 1985 in Deutschland geboren und seit 2007 arbeitet er als Produktionskoordinator bei Twenty Twenty Vision und Pallas Film (Generaldirektor Thanassis Karathanos); das Unternehmen machen „Arthouse“-Spielfilme, die in der Vergangenheit bei internationalen Filmfestivals in Cannes, Venedig und Berlin sowie Kinos in aller Welt sehr erfolgreich waren.

2009 nahm er an dem Nachdiplomkurs MEGA PLUS bei der Media Business School teil und 2012 besuchte er das Postproduktions-Workshop EP2C. Er ist Mitglied der Europäischen Filmakademie. Jüngste ausgewählte Filmographie: “MAREK EDELMAN…AND THERE WAS LOVE IN THE GHETTO” – Produzent, 2019, Spielfilm; Regie: Jolanda Dylewska

“Vom Gießen des Zitronenbaums” – Produzent, 2019, Spielfilm; Regie: Elia Suleiman, “AYKA” – Produzent, 2018, Spielfilm; Regie: Sergey Dvortsevoy, “SMUGGLING HENRIX” – Produzent, 2018, Spielfilm; Regie: Marios Piperides, “MA LOUTE” – Herstellungsleiter, 2016, Spielfilm; Regie: Bruno Dumont, “ELLE” – Herstellungsleiter, 2016, Spielfilm; Regie: Paul Verhoeven.

Das Poster des Festivals und das gesamte visuelle Konzept dieses Jahr ist eine Kreation der Berliner Werbeagentur © peppermint werbung berlin gmbh.

Die Tickets zur Eröffnungsveranstaltung, sowie zum gesamten Programm, werden bald unter diesem Link zu finden:

https://babylonberlin.eu

Alle Informationen und alle Pressemitteilung zum Filmfest können auf der Hellas Filmbox Homepage abgerufen werden: www.hellasfilmbox.de

Das Programm 2020: http://www.hellasfilmbox.de/en/programm-2020/

facebook https://www.facebook.com/hellasfilmbox/

#hellasfilmbox #hellasfilmbox2020

Das Pressebüro

des Hellas Filmbox Teams

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„Audiovisuelle Industrie: eine Herausforderung für das Wirtschaftswachstum Griechenlands“

Vortrag und Diskussion mit Lefteris Kretsos, Staatssekretär für Digitales, Telekommunikation und Medien

Donnerstag, 17. Januar 2019, 18.00 Uhr, Saal 2, Kino Babylon, Rosa- Luxemburg- Platz

Im Rahmen der 4. Hellas Filmbox Berlin wird der griechische Staatssekretär für Digitales, Telekommunikation und Medien, Herr Lefteris Kretsos, einen Vortrag über die Entwicklung der audiovisuellen Industrie in Griechenland halten. Der Titel des Vortrags und der im Anschluss daran folgenden Diskussion mit dem Publikum (Produzenten, Journalisten usw.) lautet: „Audiovisuelle Industrie: Eine Herausforderung für das Wirtschaftswachstum Griechenlands“.

Kino, Fernsehen, Unterhaltungsplattformen und Video games als Bereiche der audiovisuellen  Industrie sind ein fruchtbarer Boden für das Wirtschaftswachstum, gerade nach ihrer Aufnahme in das neue Gesetz zur Förderung des Wirtschaftswachstums in Griechenland. Während seines Aufenthalts bei der Hellas Filmbox will der Staatssekretär über die das „cash rebate“ (die finanzielle Anreize der Erstattung des 35% des Budgets einer audiovisuellen Produktion) bestimmenden Parameter bzw. über die neuen günstigen finanziellen Voraussetzungen für audiovisuellen Produktionen und Co-Produktionen in Griechenland sprechen und anschließend mit dem Publikum darüber diskutieren.

Fragen wie folgende könnten vom Staatssekretär beantwortet werden:

  • Welche sind die Voraussetzungen zur Aufnahme einer Produktion in das neue Programm?
  • Was gilt im Fall von Co-Produktionen?
  • Wie erfolgt die Erstattung eines Teils der Produktionsausgaben in Griechenland?
  • Warum ist der griechische finanzielle Rahmen reizvoller als das von anderen Ländern?

Lefteris Kretsos hat über Arbeitsverhältnisse promoviert und bis 2015 als Assistenzprofessor an der Universität Greenwich (Großbritannien) gelehrt. Früher nahm er auch an Forschungs- und Universitätsprojekten mit Schwerpunkt „Arbeitsverhältnisse und soziale Rechte“ teil. Entsprechende Studien von ihm wurden schon veröffentlicht. 2015 trat er das Amt des Generalsekretärs für Information und Kommunikation an und vom Dezember 2016 bis zum August 2017 war er zugleich Generalsekretär im Ministerium für Digitales, Telekommunikation und Medien. Im August 2018 trat er das Amt des Staatssekretärs für Digitales, Telekommunikation und Medien an.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Sofia Stavrianidou

sofia.stavrianidou@gmail.com

+49 1577 6872980,

+30 6946 775702

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HELLAS FILMBOX BERLIN 2019

16.-20. Januar 2019, Babylon

PROGRAMM

Im historischen Babylon findet vom 16. bis 20. Januar 2019 zum vierten Mal in Folge HELLAS FILMBOX BERLIN statt. Neben preisgekrönten Dokumentationen, Kurzfilmen und Virtual Reality Filmen präsentieren wir auch die spannendsten Newcomer-Werke griechischer Filmemacher.

Das HELLAS FILMBOX Festival 2019 findet in Berlin statt, 30 Jahre, nachdem in dieser Stadt die MauerfielDie Festival-Macher wollen an dieses bewegende Ereignis erinnern, das Europa und die Welt verändert hat. Keiner der Künstler, die das HELLAS FILMBOX Festival mitgestalten, vermisst die Berliner Mauer oder irgendeine Mauer, die sich der Kunst in den Weg stellt. Unsere Filme, unsere Bilder, unsere Worte, unsere Zeichen – sie sind „More Geil“. Das Plakat, das diesem Jubiläum gewidmet ist, wurde von Art Director Achilleas Gatsopoulos kreiert.

Das Festival startet am Mittwoch, den 16. Januar mit dem eindrucksvollen Historiendrama Die letzte Notiz.RegisseurPantelis Voulgaris, Drehbuchautorin Ioanna Karystiani und der deutsche Hauptdarsteller André Hennicke sind im Anschluss an die Vorführung im BABYLON in einem Gespräch über den Film zu erleben.

Mit Die letzte Notiz versetzt uns Pantelis Voulgaris (dessen Filme international bereits vielfach ausgezeichnet wurden) in ein von der SS betriebenes Konzentrationslager im Athener Vorort Chaidari zur Zeit der deutschen Okkupation. Im Zentrum des dramatischen Geschehens steht eine Gruppe von etwa 200 am 1. Mai 1944 hingerichteten Widerstandskämpfern, sowie Napoleon Sakotzides, der Dolmetscher des deutschen Lagerkommandanten Karl Fischer.

Regie: Pantelis Voulgaris
Drehbuch: Ioanna Karystiani, Pantelis Voulgaris
Darsteller: Andreas Konstantinou, André Hennicke, Melia Kreiling, Tasos Dimas, Enea Camati, Vassilis Koukalani, Loukas Kiriazis
Kamera: Simos Sarketzis, Producer: Yiannis Jakovidis, Editor: Takis Giannopoulos, Production designer:  Spyros Laskaris, Costumes: Yioula Zoiopoulou
Musik: The Boy (Alexandros Voulgaris)

Höhepunkt der Eröffnungsveranstaltung ist der Auftritt des griechischen Weltstars Maria Farantouri und der deutschen Künstlerin Michaela Meise, die die berühmte Mauthausen Ballade von Mikis Theodorakis singen werden. Der Liederzyklus basiert auf den Texten des Dichters Iakovos Kambanellis, der die KZ-Haft im österreichischen Mauthausen überlebte; er beschreibt die Geschichte einer Liebe im Lager. Theodorakis widmete diese Lieder „allen, die sich der Grausamkeit des Faschismus nicht beugten.“

Als Abschlussfilm des Festivals wird 1968 gezeigt, das neueste Werk des Zimt und Koriander-Regisseurs Tassos Boulmetis. Mit viel Humor, Charme und Liebe begleitet Boulmetis’ Dokufiktion die Protagonisten am Abend des legendären Basketball-Finales zwischen AEK Athen und Slavia Prag. 4. Mai 1968. Am Ende dieser Nacht wird sich die griechische Geschichte für immer verändert haben.

Im offiziellen Wettbewerb Emerging Greeks Competition sind folgende fünf Erst- und Zweitlingswerke griechischer Regisseure zu erleben:

1) Pause von Tonia Misiali, Berlin Premiere

Zypern, Griechenland 2018, 96 Min, OmengU

Elpida, eine Hausfrau mittleren Alters, ist im ganz alltäglichen Elend ihrer Ehe gefangen

– mit einem Mann, der ihre Gefühle und Bedürfnisse kaum oder gar nicht berücksichtigt. Ihr monotones Leben wird unterbrochen, als ein junger Handwerker das Haus, in dem sie lebt, zu streichen beginnt. Ihre Fantasie erblüht, und sie sieht sich konfrontiert mit ihren eigenen unstillbaren Wünschen, mit ihrem Körper – und damit, dass sie für ihren Ehemann überhaupt keine Liebe mehr empfindet. Bald aber wird ihre Wahrnehmung der Realität in Frage gestellt, da sie sich an Ereignisse, die es tatsächlich gab, nicht mehr erinnert. Kann eine Pause einen Neuanfang bedeuten?

2) The Surface of things von Nancy Biniadaki, Deutschland Premiere

Griechenland, Deutschland 2017, 85 Min, OmengU

In Athen gibt es eine moderne Sage über den uralten Fluss Errinyos, der unter der Stadt fließen soll. Bis heute hat den Fluss aber niemand gesehen, außer einer Gruppe von Teenagerinnen in den achtziger Jahren. Dann macht ein Anthropologe, der sich mit diesem Mythos beschäftigt, drei der inzwischen vierzigjährigen Frauen und deren ehemaligen Lehrer ausfindig. Der Wissenschaftler ist nun mit vier verschiedenen Berichten über die mysteriöse Existenz des Flusses konfrontiert. Anhand von Auszügen aus Briefen, von Kamera-Aufnahmen und Interviews erzählt der Film eine tragische Geschichte, die sich vor dreißig Jahren ereignete und das kollektive Gedächtnis der Stadt prägte.

3) The son of Sofia von Elina Psykou, Berlin Premiere

Griechenland, Frankreich, Bulgarien 2017, 111 Min, OmengU

  1. Das Jahr der Olympischen Sommerspiele in Athen. Der elfjährige Misha kommt aus Russland, um bei seiner Mutter Sofia zu leben. Was er nicht weiß, ist, dass dort auch ein neuer Vater auf ihn wartet. Während Griechenland den olympischen Traum lebt, wird Misha gewaltsam in die Welt der Erwachsenen katapultiert und lernt die dunkle Seite seiner Lieblingsmärchen kennen.

4) Do it yourself von Dimitris Tsilifonis, europäische Premiere

Griechenland 2019, 98 Min, OmengU

Alkis, ein Kleinkrimineller, stimmt zu, in einem viralen Video mitzuspielen, das das öffentliche Ansehen eines prominenten Geschäftsmannes wiederherstellen soll. Als Alkis aber realisiert, dass seine Kollegen ihn umbringen wollen, bleiben ihm nur noch wenige Stunden, um das Studio, in dem er eingeschlossen ist,  zu verlassen.

5) Afterlov von Stergios Paschos, Deutschland Premiere

Griechenland 2016, 94 Min, OmengU

Es ist Sommer in Athen, und Nikos – Musiker, dreißig und pleite – kümmert sich um eine luxuriöse Villa in der Vorstadt, die einem Freund gehört. Zwischen Cocktails am Pool und dem Herumtollen mit dem Hund entwickelt Nikos einen Plan. Er ist immer noch nicht über die Trennung von Sofia hinweg, und das Haus bietet ihm eine einzigartige Gelegenheit … Afterlovist eine lustige, ergreifende und vernichtende Post-Love-Geschichte zweier Menschen, die nicht erwachsen werden wollen.

In der Sektion Dokumentarfilm werden folgende sechs Filme gezeigt:

1) „Obscuro Barroco“ von Evangelia Kranioti

2) „Invisible Hands” von Marina Yioti und Giorgos Salame

3) „Happy Princess” von Panos Deligiannis

4) „Kick out Poverty” von Menelaos Karamaghiolis; anschließend Gespräch

5) „Dolphin Man“ von Lefteris Haritos

6) History special: „The balcony – Memories of Occupation” von Chrisanthos Konstantinidis

Kick out Poverty von Regisseur Menelaos Karamaghiolis

Bei einem globalen Fußballturnier in Polen gewann das griechische Team den Fairplay-Preis – d.h. Griechenlands offizielle Mannschaft der Obdachlosen. Im Wettstreit mit Obdachlosen-Mannschaften aus aller Welt bewies das Team sich selbst und den Zuschauern, dass Fußball ein Tor zu Sozialisation, Akzeptanz und sozialer Inklusion sein kann. Nach dem Film wird es eine Diskussion mit dem Regisseur des Films, einem Teilnehmer der Fußballmannschaft und dem Macher des SCHEDIA Obdachlosenmagazins geben. Diese Veranstaltung wird unterstützt von der Onassis Foundation.

Dolphin Man ist die Geschichte von Jacques Mayol, dem Protagonisten von Luc Bessons Kultfilm „The Big Blue. Im Rausch der Tiefe”.

Der Dokumentarfilm erzählt die bewegende Lebensgeschichte des französischen Tauchers Jacques Mayol, dem Luc Besson mit seinem Kultfilm „The Big Blue. Im Rausch der Tiefe“ ein Denkmal setzte. Der Film bietet fesselnde Einblicke in die Welt des mehrfachen Weltrekordhalters im Tauchen ohne Sauerstoffgerät (105 Meter!). Der Film folgt Mayols Weg von Japan nach Europa, Nordamerika und Indien und lässt den Zuschauer an der Faszination des Freitauchens teilhaben.

History Special

The balcony – Memories of Occupation von Chrisanthos Konstantinidis

Ligiades, ein Dorf in Epirus: wegen seiner wunderbaren Aussicht der „Balkon“ von Ioannina genannt. Doch die Idylle kann die Geschichte eines Nazi-Verbrechens nicht verdecken, die ein deutscher Historiker im Film recherchiert und dokumentiert. Die Nachkriegsgenerationen hören so zum ersten Mal die Stimmen ihrer Vorfahren, die das Verbrechen beschreiben. Es sind Dokumente der Erinnerung und der Trauer vor dem Hintergrund eines kollektiven Traumas.

Special Screenings

1) „Polyxeni” von Dora Masklavanou

2) „In this land nobody knew how to cry” von Giorgos Panousopoulos

3) „Jamaica” von Andreas Morfonios

4) „Ηappy birthday“ von Christos Georgiou

5) „Night Out“ von Stratos Tzitzis

Polyxeni ist die Geschichte der jungen Polyxeni, die durch eine Adoption von ihrem jüngeren Bruder getrennt wird. Die neuen Eltern bieten ihr einen renommierten Familiennamen und eine scheinbar glänzende Zukunft. Polyxeni beginnt ein neues Leben, erhält eine Ausbildung, wird erwachsen, verliebt sich.  Sie ahnt den teuflischen Plan der Vernichtung nicht, den andere hinter ihrem Rücken schmieden, und der auf ihr großes Erbe abzielt.

Jamaica erzählt die Geschichte von Akis und Timos, zwei Brüdern, die sich aufgrund eines Missverständnisses entfremdet haben. Anlässlich einer Familienveranstaltung kommen sich Akis und Timos jedoch wieder näher. Akis arbeitet als Taxifahrer und versucht, seine Schulden abzubezahlen. Timos kennt man als den berühmten Fernsehmoderator; er lebt jeden Tag so, als wäre es sein letzter. Jamaica ist ein berührender, zärtlicher, optimistischer Film über die Kraft der brüderlichen Liebe, die jedes Hindernis überwindet.

In this land nobody knew how to cry – eine lustige Komödie. Auf einer kleinen, vom Tourismus unberührten Insel irgendwo in der Ägäis geschieht etwas Magisches: Zwei ahnungslose Ausländer, ein französischer Abgeordneter des Europäischen Parlaments und ein junger Ökonom, kommen mit einem Fischerboot zum idyllischen Armenaki und lernen den bizarren Lebensstil, die ganz eigene Moral und die eigenen Gesetze der Insulaner kennen. Das Zeitalter des Geldes ist vorbei – es gibt keine Banken, keine Straßen, keine Autos. Noch nicht einmal Zimmer werden vermietet!

Kurzfilme

01) „4th wall“ von Dimitris Gkotsis, deutsche Premiere

02) „5 Minutes Silence“ von Dimitris Argyriou

03) „8th continent“ von Yiorgos Zois

04) „Αria“ von Myrsini Aristidou

05) „Bee my eyes” von Kostas Lenis, internationale Premiere

06) „Freezer” von Dimitris Nakos

07) „Goldfish” von Yorgos Angelopoulos

08) „Hector Malot: The last day of the year” von Jacqueline Lentzou, deutsche Premiere

09) „Impulse“ von Dimitris Argyriou

10) „Νοwhere“ von Sotiris Palaskas

11) „Penal Colony” von Manos Cizek, Lindsey Aliksanyan

12) „Selfitis“ von Peggy Zouti

13) „Springtime rest“ von Yiannis Zafiris, internationale Premiere

14) „The Collector” von Thodoris Vournas, internationale Premiere

15) „Τhird kind“ von Yiorgos Zois, deutsche Premiere

16) „Umbrella” von Amerissa Basta

New Vision

1) „Cry“ von Nikos Mathios, europäische Premiere

2) „Easter“ von Ismene Daskaroli, deutsche Premiere

3) „Gefährtin der Toten“ von Giorgos Louridas, Weltpremiere

4) „Nekydallo“ von Eleni Molfeta, deutsche Premiere

5) „The Liaison“ von Panos Kostouros

6) „The only faithful” von Stefanos Kakavoulis, europäische Premiere

7) „The Room“ von Konstantinos Katsiampoulas, internationale Premiere

8) „The Sea” von Tasos Giapousis

9) „Whisky” von Panos Katsimperis

Jury

Zur Jury des offiziellen Wettbewerbs „Emerging Greeks“ gehören:

Marjorie Bendeck: Marjorie studierte Kommunikation, Marketing und Organisationspsychologie sowie Filmwissenschaften in Mexiko und an der Internationalen Hochschule für Film und Fernsehen in Kuba. Marjorie, die aus Honduras stammt, lebt seit 2003 in Deutschland und war seitdem für Festivals, Fonds und Ausbildungsinitiativen in Europa, im Nahen Osten und in Lateinamerika tätig. Zu ihren Spezialgebieten gehören die Bewertung von Spielfilmprojekten sowie Workshops zur Pitch- und Projektentwicklung.

Regelmäßig übernimmt sie Berater- und Trainerfunktionen bei Organisationen, wie zum Beispiel dem Mediterranean Film Institute in Griechenland, den ACE Producers in den Niederlanden oder der Berlinale (NATIVe, Talents, World Cinema Fund).

Im Februar 2018 wurde sie zur Direktorin von connect cottbus ernannt, einem Ost-West-Koproduktionsmarktplatz, der sich auf Filmprojekte aus osteuropäischen Ländern und dem östlichen Mittelmeerraum konzentriert.

Μaren Kroymann: Maren studierte Rechtswissenschaften in Paris. Sie arbeitete sieben Jahre bei der deutschen Tochtergesellschaft des französischen Dokumentarfilm-Senders Planet, zuerst als Direktorin im Bereich Werbung und Marketing und später als Leiterin der Abteilung Programmierung / Akquisitionen. Daneben war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Regieassistentin an mehreren Dokumentarfilmprojekten in Berlin beteiligt. 2004 begann Maren im internationalen Vertrieb für mdc int. zu arbeiten, bevor sie dann im Januar 2008  M-Appeal World Sales in Berlin gründete.

Konstantina Stavrianou: Konstantina war 1999 eine der Gründerinnen von Graal, einer Produktions- und Postproduktionsfirma. Sie beaufsichtigt die Koproduktionssektoren für griechische und internationale Produktionen und ist bis heute Co-Geschäftsführerin von Graal. Graal trat im Jahr 2003 in die internationale Koproduktion ein und setzte eine große Auswahl an Projekten um. Mit ihren Filmen, die für zahlreiche internationale Filmfestivals wie Cannes, Venedig, Berlinale uvm. ausgewählt wurden, hat das Unternehmen eine bedeutende Erfolgsgeschichte geschrieben. Graal hat bisher 55 Filme ko-produziert und verfügt über ein Portfolio von rund 400 Titeln. 2012 & 2013 war Konstantina Mitglied im Organisationskomitee der Griechischen Filmakademie für die zweitägige Konferenz „Riding the Greek Wave“ in Athen mit Schwerpunkten in Entwicklung, Festivalstrategie, internationale Koproduktion und Vertrieb. Sie war Jury-Mitglied bei Koproduktionsmärkten, beim Thessaloniki Film Festival, in Istanbul, Rumänien und beim Jerusalem Film Festival. Derzeit produziert sie zwei Spielfilme und ist Ko-Produzentin von vier internationalen Projekten. Seit 2014 besucht sie Workshops als Postproduktionsberaterin und ist Mitglied der Auswahlkommission der Berlinale Co-Pro-Serien und des Torino Film Lab. Sie ist eine Berlinale Talents Absolventin und Mitglied des EAVE-Netzwerks.

Ab dem 17.12.2018 können Tickets käuflich erworben werden: https://babylonberlin.eu/programm/festivals/hellas-film-box

Infos und Presse Meldungen:  www.hellasfilmbox.de.

Programminformationen: https://www.hellasfilmbox.de/festival-2019/programm-2019/

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