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Presse

Pressemitteilungen

6th Greek Film Festival in Berlin

20 – 24 Januar 2021

 

Call for entries OPEN – Die Einreichungsphase beginnt

Mit neuem Namen und Logo und einer neuen Website eröffnet Das Griechische Filmfest in Berlin seine Einreichungsphase für die 6. Edition. Vom 20. – 24. Januar 2021 findet das nächste Filmfest, wie jedes Jahr, im historischen Babylon in Mitte statt.

Bis zum 28.09.2020 haben Filmemacher die Möglichkeit ihren Film für alle Kategorien einzureichen: vorausgesetzt, der Film wurde nach dem 01. Januar 2019 fertiggestellt.

The Greek Film Festival in Berlin tritt in eine neue Phase ein, entwickelt sich weiter und richtet seinen Fokus auf die jungen Filmemacher.

Das Programm der neusten Edition beinhaltet:

  1. die Wettbewerbssektion Emerging Greeks Competition mit 1. und 2. Werken junger Regisseure in Spielfilmlänge
  2. Dokumentarfilme
  3. Special Screenings
  4. 2 Hommages
  5. Kurzfilme und New Vision Kurzfilme
  6. sowie thematisch breitgefächerte Q & A, eine Ausstellung und musikalische Veranstaltungen, die noch angekündigt werden

Verliehen wird der Preis Emerging Greeks Award 2021 am letzten Abend des Filmfests.

Es scheint so, als werde uns die neue Realität in Zeiten der Pandemie noch länger begleiten. Wir stehen in engem Kontakt mit dem Babylon und werden alle notwendigen Vorkehrungen treffen und Maßnahmen zum Schutz des Publikums einhalten,“ so die Festivaldirektorin Sofia Stavrianidou.

Kommunikation & Press Office

thegreekfilmfestivalinberlin.com

 

5oHellasFilmboxBerlin

15.-19.01.2020 im Babylon

Emerging Greeks Award 2020

Preis für den besten Film an MELTEM von Basile Doganis (Frankreich, Griechenland) Ein zutiefst berührender und gut entwickelter Film, dem es gelingt, zwei Familiengeschichten mit dem Thema des Flüchtlings auf der leidenden griechischen Insel Mytilini zu verbinden – und der zeigt, dass unsere grausame Welt letztendlich eine… Das Element der beiden französischen Jungen arabischer und schwarzafrikanischer Herkunft, das die Behörden aufgrund ihrer offiziellen Identität nicht berühren können, zeigt die Absurdität dieses immensen globalen Problems auf die beste Art und Weise durch diesen gut gespielten, emotional kraftvollen Film.

Feminine, sunny & blue

Das Programm 2020

Zum 5. Jahr in Folge findet die Hellas Filmbox Berlin, das griechische Filmfest der deutschen Hauptstadt, im historischen Kino Babylon in Mitte statt. Das Programm besteht aus Spielfilmen junger Regisseure, Dokumentationen, Kurzfilmen, Special Screenings, Diskussionen und musikalischen Einlagen, mit dem Ziel, das deutsche Publikum, Griechen der Diaspora, Regisseure, Filmschaffende und Künstler zusammenzubringen.

Feminine, sunny & blue lautet das diesjährige Motto des Filmfests: feminin, wie das gesamte Fest, insbesondere der Eröffnungsfilm und die Diskussionsrunde, sowie das überwiegend weibliche dynamische Team des Festivals; blau wie das griechische Meer und sonnig, wie die Sonne des Landes, die sich im diesjährigen Poster wiederfindet.

Den weiblichen Vornamen „WINONA“ trägt der Eröffnungsfilm von Regisseur The Boy (aka Alexandros Voulgaris), der bei der Eröffnung anwesend sein wird und zusammen mit Miss Trichromi vorab 3 Lieder aus dem Soudtrack des Films live performen wird. Nach der Filmvorführung wird es noch Q & As geben.

WHEN TOMATOES MET WAGNER“ lautet der Abschlussfilm des Festivals. Regisseurin Marianna Ekonomou steht mit dieser heiteren Dokumentation auf der Liste der Beiträge für den ausländischen Oscar 2020 für Griechenland und war damit bereits auf der 69. Berlinale im Kulinarischen Kino vertreten.

In der Wettbewerbssektion „Emerging Greeks“ werden 1. und 2. Filme junger Regisseure gezeigt. Ziel des Programms ist, die neuen Werke Griechenlands an ein breites deutsches Publikum, Presse und die Jury zu bringen.

Die „Emerging Greeks Competition“ Filme sind:

THE WAITER von Steve Krikris (Q & A)

HOLY BOOM von Maria Lafi (Q & A)

MELTEM von Basile Doganis, Deutschlandpremiere (Q & A)

SCOPOFILIA von Natalia Lampropoulou & Ilektra Angeletopoulou (Q & A)

ZIZOTEK von Vardis Marinakis, Deutschlandpremiere

PERSEPHONE von Kostas Athousakis, Internationale Premiere (Q & A)

Am Freitag, den 17.01. um 19:30 Uhr, vor der Vorführung des Films „THE WAITER“ wird der neue Kurzfilm des großen Regisseurs Yorgos LanthimosNIMIC“ gezeigt, mit Matt Dillon und Daphne Patakia in den Hauptrollen.

Im Programm der Dokumentationen:

IRVING PARK von Panagiotis Evangelidis (Ausführliche Diskussion im OVAL)

SUGAR TOWN – A FISTFUL OF VOTES von Kimon Tsakiris

ACROSS HER BODY – von Zacharias Mavroeidis

AS FAR AS THE SEA von Marco Gastin

VORZEIT – TEIL I: ELOGE AUF GRIECHENLAND von Harald Bergmann – Weltpremiere

(Ausführliche Diskussion)

Vor dem Dokumentarfilm „IRVING PARK“ wird Maria „Cyber“ Katsikadakous Kurzfilm „SO QUIET: THE PERFORMATIVITY OF THE PUSSY“ gezeigt und im Anschluss an beide Filme findet eine ausführliche Diskussion zu der LGBT Thematik der Filme in Anwesenheit beider Regisseure im Meeting Point des Ovals im Babylon statt.

Der Dokumantar Film „VORZEIT: ELOGE AUF GRIECHENLAND“ ist Weltpremiere. Nach der Vorführung findet eine ausführliche Diskussion in seiner Anwesenheit statt. Erörtert werden, sollen seine Motivationsgründe, eine Filmreihe über Griechenland zu starten, die auf eine besondere audiovisuelle Reise in ein Land voller Gegensätze und Paradoxa von der Antike bis zur modernen Zeit der Finanzkrise einlädt.

Unter den Special Screenings dieses Jahr werden „THE MIRACLE OF THE SARGASSO SEA“ von Syllas Tzoumerkas und „SMUGGLING HENDRIX“ von Marios Piperidis gezeigt.

In der Kategorie NEW VISION stehen zwei Spielfilme und sieben Kurzfilme in neuen Erzählformen und experimentellen Herangehensweisen: „LAMPDA PI’’ von Christo Petrou über die progressive Kult-Sängerin Lena Platonos und „THE GERAT EASTERN“ von THE CALLAS .

Die New Vision Kurzfilme sind:

PLASTIC FLOWERS von Yiannis Zafeiris (Weltpremiere)

VIOLENT EQUASION von Antonis Dousias (Deutschlandpremiere)

SABLE NOIR von Thanasis Troumpoukis (Weltpremiere)

INSIDE THE SHEER NOSTALGIA OF A LULLABY von Yorgos Louridas (Weltpremiere)

KEYGRIP von Nasos Gatzoulis (Deutschlandpremiere)

UNPHALLO von Yiannis Dimolitsas (Deutschlandpremiere)

Die Kurzfilmreihe Greek Shorts 1, 2 und 3 beinhaltet folgende Filme:

STILL LIFE von Yorgos Iordanidis

IVAN von Panagiotis Kountouras

PATISION AVENUE von Thanasis Neofotistos

FLICKERING SOULS SET ALIGHT von Iakovos Panagopoulos (Deutschlandpremiere)

FOR SALE von Apostolos Karoulas

SET UP von Yiannis Goudelis

FLEXIBLE CHOICES von Thodoris Vournas (Weltpremiere)

SAD GIRL WEEKEND von Lida Varvitsioti

CLOUD von Michalis Demetriou

THE DISTANCE BETWEEN US AND THE SKY von Vasilis Kekatos

THE SILENCE OF THE DYING FISH von Vasilis Kekatos

BAROQUE von Chrysa Koutrakou

AM DONNERSTAG SIND WIR FREI von Ioanna Kryona

Am Freitag, den 17.11. 2020 um 17:00 Uhr findet die offene Diskussion mit dem Titel „Gender Matters (?)“ in Saal 2 statt.

Bis jetzt haben folgende Panlist/innen zugesagt: die Aktivistin, Regisseurin und Direktorin des LGBTQI Filmfests Outview aus Athen, Maria „Cyber“ KatsikadakouNatalie MacMahon, Kuratorin, Schauspielerin / Regisseurin und Initiatorin des Female Filmmakers Film Festival Berlin; und Lara Celenza, Regisseurin, Drehbuchautorin und co-Initiatorin des Female Filmmakers Film Festival Berlin. Erörtert werden soll die Gleichberechtigung der Frau am Arbeitsplatz, insbesondere im Filmbusiness und den Medien. Die zu beleuchtenden Fragen umfassen:

– Ist die Gleichberechtigung am Arbeitsplatz noch Thema?

– Gibt es Fälle, bei denen männliche Mitarbeiter im Nachteil gegenüber ihrer weiblichen Kollegen stehen?

– Warum gibt es noch immer deutlich weniger Frauen in der Filmindustrie?

– Gibt es negative Erfahrungen diesbezüglich?

– Gibt es Parallelen zwischen der Situation in Griechenland und Deutschland?

– Gibt es tatsächlich noch Gehaltsunterschiede unter den Geschlechtern?

Die Moderation der Diskussion übernimmt die Journalsitin des APE MPE und des griechischen Fernsehsenders Alpha, Faey Karaviti.

Während des Festivals wird der Bereich des Ovals (1. Etage im Babylon) als Meeting Point für die geladenen Gäste fungieren. Der Raum wird mit Ausstellungsstücken aus Draht des Fotografen und Bildenden Künstlers Erion Kovaci geschmückt.

Die Jury

Die diesjährige ‘’Emerging Greeks Competition’’ Jury setzt sich zusammen aus:

Wieland Speck: Regisseur, Autor und Kurator.

Von 1992 bis 2017 war er Direktor der Panorama-Sektion der Internationalen Filmfestspiele

Berlin (Berlinale). 1987 führte er den TEDDY AWARD, den Queer-Film-Preis von Berlinale, ein.

Er kommt aus Freiburg und wohnt in Berlin seit 1972, wo er deutsche Literatur, Drama und Ethnologie an der Freien Universität und später Film an dem San Francisco Art Institute studierte. Seit der 70er Jahre ist er anerkannter Video-Artist, Programmierer und Herausgeber von Literatur über die männliche Emanzipation und Gay-Bewegung. 1982 wurde er Assistent des Panorama-Direktors Manfred Salzgeber und blieb auf derselben Stelle zehn Jahre lang. Einige seiner Filmwerke sind die Folgenden: „Westler“ und „Escape to Life: Die Erika und Klaus Mann Story“. Wieland Speck ist Kurator und Juror bei internationalen Filmfestivals bis heute. Außerdem hält er Vorlesungen bei verschiedenen Instituten, wie der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB), der Freien Universität oder der Filmakademie Ludwigsburg. Er hat mehrere Artikel über Film, Filmemachen, Film Marketing und Drehbuch usw. veröffentlicht. Er ist auch Moderator als Filmexperte im Fernsehsender ARTE.

Efi Papazachariou: studierte Rechtswissenschaft, beschäftigt sich aber mit Journalismus. Sie arbeitete als Journalistin, Redakteurin, Kritikerin und Kolumnistin bei verschiedenen Zeitungen, Zeitschriften und Websites, spezialisiert auf Kultur, Musik und Film.

Sie hat über besondere Veranstaltungen, wie das 25. Jubiläum von Woodstock Festival und die Lollapalooza Festivals berichtet und Künstler wie Lou Reed, Sam Shepard, Luc Besson, Bertrand Tavernier, Atom Egoyan, Peter Gabriel, Dizzy Gillespie, Nick Cave, Μarianne Faithfull, Jarvis Cocker, Eric Burdon, Romain Gavras, Guillermo Navarro usw. interviewt.

Sie arbeitete auch beim Internationalen Filmfestival Thessaloniki als Leiterin der Festival-Pressestelle und Direktorin des „Greek Film“-Sektors. Ebenfalls arbeitete sie als Freelancerin im Bereich Marketing/Promotion mit zahlreichen Filmproduktions-Unternehmen, Musikfestivals und Konzerten. In den letzten Jahren war sie Produktionsleiterin und Beraterin bei verschiedenen Dokumentarfilmen des US-Produktionsunternehmens „Rumur“. 2017 übernahm sie das Artistic Design und die Diligence der Hommage an Nikos Nikolaidis bei dem Stavros Niarchos Foundation Cultural Centre. Momentan schreibt sie Artikel bei der Online-Lifestyle-Zeitschrift propaganda.gr und arbeitet mit dem US-Regisseur, Autor und Musiker Chris Jaymes für sein Graphic Novel “Sons Of Chaos” mit, das durch die griechische Revolution 1821 inspiriert wurde.

Martin Hampel wurde 1985 in Deutschland geboren und seit 2007 arbeitet er als Produktionskoordinator bei Twenty Twenty Vision und Pallas Film (Generaldirektor Thanassis Karathanos); das Unternehmen machen „Arthouse“-Spielfilme, die in der Vergangenheit bei internationalen Filmfestivals in Cannes, Venedig und Berlin sowie Kinos in aller Welt sehr erfolgreich waren.

2009 nahm er an dem Nachdiplomkurs MEGA PLUS bei der Media Business School teil und 2012 besuchte er das Postproduktions-Workshop EP2C. Er ist Mitglied der Europäischen Filmakademie. Jüngste ausgewählte Filmographie: “MAREK EDELMAN…AND THERE WAS LOVE IN THE GHETTO” – Produzent, 2019, Spielfilm; Regie: Jolanda Dylewska

“Vom Gießen des Zitronenbaums” – Produzent, 2019, Spielfilm; Regie: Elia Suleiman, “AYKA” – Produzent, 2018, Spielfilm; Regie: Sergey Dvortsevoy, “SMUGGLING HENRIX” – Produzent, 2018, Spielfilm; Regie: Marios Piperides, “MA LOUTE” – Herstellungsleiter, 2016, Spielfilm; Regie: Bruno Dumont, “ELLE” – Herstellungsleiter, 2016, Spielfilm; Regie: Paul Verhoeven.

Das Poster des Festivals und das gesamte visuelle Konzept dieses Jahr ist eine Kreation der Berliner Werbeagentur © peppermint werbung berlin gmbh.

Die Tickets zur Eröffnungsveranstaltung, sowie zum gesamten Programm, werden bald unter diesem Link zu finden:

https://babylonberlin.eu

Alle Informationen und alle Pressemitteilung zum Filmfest können auf der Hellas Filmbox Homepage abgerufen werden: www.hellasfilmbox.de

Das Programm 2020: http://www.hellasfilmbox.de/en/programm-2020/

facebook https://www.facebook.com/hellasfilmbox/

#hellasfilmbox #hellasfilmbox2020

Das Pressebüro

des Hellas Filmbox Teams

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„Audiovisuelle Industrie: eine Herausforderung für das Wirtschaftswachstum Griechenlands“

Vortrag und Diskussion mit Lefteris Kretsos, Staatssekretär für Digitales, Telekommunikation und Medien

Donnerstag, 17. Januar 2019, 18.00 Uhr, Saal 2, Kino Babylon, Rosa- Luxemburg- Platz

Im Rahmen der 4. Hellas Filmbox Berlin wird der griechische Staatssekretär für Digitales, Telekommunikation und Medien, Herr Lefteris Kretsos, einen Vortrag über die Entwicklung der audiovisuellen Industrie in Griechenland halten. Der Titel des Vortrags und der im Anschluss daran folgenden Diskussion mit dem Publikum (Produzenten, Journalisten usw.) lautet: „Audiovisuelle Industrie: Eine Herausforderung für das Wirtschaftswachstum Griechenlands“.

Kino, Fernsehen, Unterhaltungsplattformen und Video games als Bereiche der audiovisuellen  Industrie sind ein fruchtbarer Boden für das Wirtschaftswachstum, gerade nach ihrer Aufnahme in das neue Gesetz zur Förderung des Wirtschaftswachstums in Griechenland. Während seines Aufenthalts bei der Hellas Filmbox will der Staatssekretär über die das „cash rebate“ (die finanzielle Anreize der Erstattung des 35% des Budgets einer audiovisuellen Produktion) bestimmenden Parameter bzw. über die neuen günstigen finanziellen Voraussetzungen für audiovisuellen Produktionen und Co-Produktionen in Griechenland sprechen und anschließend mit dem Publikum darüber diskutieren.

Fragen wie folgende könnten vom Staatssekretär beantwortet werden:

  • Welche sind die Voraussetzungen zur Aufnahme einer Produktion in das neue Programm?
  • Was gilt im Fall von Co-Produktionen?
  • Wie erfolgt die Erstattung eines Teils der Produktionsausgaben in Griechenland?
  • Warum ist der griechische finanzielle Rahmen reizvoller als das von anderen Ländern?

Lefteris Kretsos hat über Arbeitsverhältnisse promoviert und bis 2015 als Assistenzprofessor an der Universität Greenwich (Großbritannien) gelehrt. Früher nahm er auch an Forschungs- und Universitätsprojekten mit Schwerpunkt „Arbeitsverhältnisse und soziale Rechte“ teil. Entsprechende Studien von ihm wurden schon veröffentlicht. 2015 trat er das Amt des Generalsekretärs für Information und Kommunikation an und vom Dezember 2016 bis zum August 2017 war er zugleich Generalsekretär im Ministerium für Digitales, Telekommunikation und Medien. Im August 2018 trat er das Amt des Staatssekretärs für Digitales, Telekommunikation und Medien an.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Sofia Stavrianidou

sofia.stavrianidou@gmail.com

+49 1577 6872980,

+30 6946 775702

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HELLAS FILMBOX BERLIN 2019

16.-20. Januar 2019, Babylon

PROGRAMM

Im historischen Babylon findet vom 16. bis 20. Januar 2019 zum vierten Mal in Folge HELLAS FILMBOX BERLIN statt. Neben preisgekrönten Dokumentationen, Kurzfilmen und Virtual Reality Filmen präsentieren wir auch die spannendsten Newcomer-Werke griechischer Filmemacher.

Das HELLAS FILMBOX Festival 2019 findet in Berlin statt, 30 Jahre, nachdem in dieser Stadt die MauerfielDie Festival-Macher wollen an dieses bewegende Ereignis erinnern, das Europa und die Welt verändert hat. Keiner der Künstler, die das HELLAS FILMBOX Festival mitgestalten, vermisst die Berliner Mauer oder irgendeine Mauer, die sich der Kunst in den Weg stellt. Unsere Filme, unsere Bilder, unsere Worte, unsere Zeichen – sie sind „More Geil“. Das Plakat, das diesem Jubiläum gewidmet ist, wurde von Art Director Achilleas Gatsopoulos kreiert.

Das Festival startet am Mittwoch, den 16. Januar mit dem eindrucksvollen Historiendrama Die letzte Notiz.RegisseurPantelis Voulgaris, Drehbuchautorin Ioanna Karystiani und der deutsche Hauptdarsteller André Hennicke sind im Anschluss an die Vorführung im BABYLON in einem Gespräch über den Film zu erleben.

Mit Die letzte Notiz versetzt uns Pantelis Voulgaris (dessen Filme international bereits vielfach ausgezeichnet wurden) in ein von der SS betriebenes Konzentrationslager im Athener Vorort Chaidari zur Zeit der deutschen Okkupation. Im Zentrum des dramatischen Geschehens steht eine Gruppe von etwa 200 am 1. Mai 1944 hingerichteten Widerstandskämpfern, sowie Napoleon Sakotzides, der Dolmetscher des deutschen Lagerkommandanten Karl Fischer.

Regie: Pantelis Voulgaris
Drehbuch: Ioanna Karystiani, Pantelis Voulgaris
Darsteller: Andreas Konstantinou, André Hennicke, Melia Kreiling, Tasos Dimas, Enea Camati, Vassilis Koukalani, Loukas Kiriazis
Kamera: Simos Sarketzis, Producer: Yiannis Jakovidis, Editor: Takis Giannopoulos, Production designer:  Spyros Laskaris, Costumes: Yioula Zoiopoulou
Musik: The Boy (Alexandros Voulgaris)

Höhepunkt der Eröffnungsveranstaltung ist der Auftritt des griechischen Weltstars Maria Farantouri und der deutschen Künstlerin Michaela Meise, die die berühmte Mauthausen Ballade von Mikis Theodorakis singen werden. Der Liederzyklus basiert auf den Texten des Dichters Iakovos Kambanellis, der die KZ-Haft im österreichischen Mauthausen überlebte; er beschreibt die Geschichte einer Liebe im Lager. Theodorakis widmete diese Lieder „allen, die sich der Grausamkeit des Faschismus nicht beugten.“

Als Abschlussfilm des Festivals wird 1968 gezeigt, das neueste Werk des Zimt und Koriander-Regisseurs Tassos Boulmetis. Mit viel Humor, Charme und Liebe begleitet Boulmetis’ Dokufiktion die Protagonisten am Abend des legendären Basketball-Finales zwischen AEK Athen und Slavia Prag. 4. Mai 1968. Am Ende dieser Nacht wird sich die griechische Geschichte für immer verändert haben.

Im offiziellen Wettbewerb Emerging Greeks Competition sind folgende fünf Erst- und Zweitlingswerke griechischer Regisseure zu erleben:

1) Pause von Tonia Misiali, Berlin Premiere

Zypern, Griechenland 2018, 96 Min, OmengU

Elpida, eine Hausfrau mittleren Alters, ist im ganz alltäglichen Elend ihrer Ehe gefangen

– mit einem Mann, der ihre Gefühle und Bedürfnisse kaum oder gar nicht berücksichtigt. Ihr monotones Leben wird unterbrochen, als ein junger Handwerker das Haus, in dem sie lebt, zu streichen beginnt. Ihre Fantasie erblüht, und sie sieht sich konfrontiert mit ihren eigenen unstillbaren Wünschen, mit ihrem Körper – und damit, dass sie für ihren Ehemann überhaupt keine Liebe mehr empfindet. Bald aber wird ihre Wahrnehmung der Realität in Frage gestellt, da sie sich an Ereignisse, die es tatsächlich gab, nicht mehr erinnert. Kann eine Pause einen Neuanfang bedeuten?

2) The Surface of things von Nancy Biniadaki, Deutschland Premiere

Griechenland, Deutschland 2017, 85 Min, OmengU

In Athen gibt es eine moderne Sage über den uralten Fluss Errinyos, der unter der Stadt fließen soll. Bis heute hat den Fluss aber niemand gesehen, außer einer Gruppe von Teenagerinnen in den achtziger Jahren. Dann macht ein Anthropologe, der sich mit diesem Mythos beschäftigt, drei der inzwischen vierzigjährigen Frauen und deren ehemaligen Lehrer ausfindig. Der Wissenschaftler ist nun mit vier verschiedenen Berichten über die mysteriöse Existenz des Flusses konfrontiert. Anhand von Auszügen aus Briefen, von Kamera-Aufnahmen und Interviews erzählt der Film eine tragische Geschichte, die sich vor dreißig Jahren ereignete und das kollektive Gedächtnis der Stadt prägte.

3) The son of Sofia von Elina Psykou, Berlin Premiere

Griechenland, Frankreich, Bulgarien 2017, 111 Min, OmengU

  1. Das Jahr der Olympischen Sommerspiele in Athen. Der elfjährige Misha kommt aus Russland, um bei seiner Mutter Sofia zu leben. Was er nicht weiß, ist, dass dort auch ein neuer Vater auf ihn wartet. Während Griechenland den olympischen Traum lebt, wird Misha gewaltsam in die Welt der Erwachsenen katapultiert und lernt die dunkle Seite seiner Lieblingsmärchen kennen.

4) Do it yourself von Dimitris Tsilifonis, europäische Premiere

Griechenland 2019, 98 Min, OmengU

Alkis, ein Kleinkrimineller, stimmt zu, in einem viralen Video mitzuspielen, das das öffentliche Ansehen eines prominenten Geschäftsmannes wiederherstellen soll. Als Alkis aber realisiert, dass seine Kollegen ihn umbringen wollen, bleiben ihm nur noch wenige Stunden, um das Studio, in dem er eingeschlossen ist,  zu verlassen.

5) Afterlov von Stergios Paschos, Deutschland Premiere

Griechenland 2016, 94 Min, OmengU

Es ist Sommer in Athen, und Nikos – Musiker, dreißig und pleite – kümmert sich um eine luxuriöse Villa in der Vorstadt, die einem Freund gehört. Zwischen Cocktails am Pool und dem Herumtollen mit dem Hund entwickelt Nikos einen Plan. Er ist immer noch nicht über die Trennung von Sofia hinweg, und das Haus bietet ihm eine einzigartige Gelegenheit … Afterlovist eine lustige, ergreifende und vernichtende Post-Love-Geschichte zweier Menschen, die nicht erwachsen werden wollen.

In der Sektion Dokumentarfilm werden folgende sechs Filme gezeigt:

1) „Obscuro Barroco“ von Evangelia Kranioti

2) „Invisible Hands” von Marina Yioti und Giorgos Salame

3) „Happy Princess” von Panos Deligiannis

4) „Kick out Poverty” von Menelaos Karamaghiolis; anschließend Gespräch

5) „Dolphin Man“ von Lefteris Haritos

6) History special: „The balcony – Memories of Occupation” von Chrisanthos Konstantinidis

Kick out Poverty von Regisseur Menelaos Karamaghiolis

Bei einem globalen Fußballturnier in Polen gewann das griechische Team den Fairplay-Preis – d.h. Griechenlands offizielle Mannschaft der Obdachlosen. Im Wettstreit mit Obdachlosen-Mannschaften aus aller Welt bewies das Team sich selbst und den Zuschauern, dass Fußball ein Tor zu Sozialisation, Akzeptanz und sozialer Inklusion sein kann. Nach dem Film wird es eine Diskussion mit dem Regisseur des Films, einem Teilnehmer der Fußballmannschaft und dem Macher des SCHEDIA Obdachlosenmagazins geben. Diese Veranstaltung wird unterstützt von der Onassis Foundation.

Dolphin Man ist die Geschichte von Jacques Mayol, dem Protagonisten von Luc Bessons Kultfilm „The Big Blue. Im Rausch der Tiefe”.

Der Dokumentarfilm erzählt die bewegende Lebensgeschichte des französischen Tauchers Jacques Mayol, dem Luc Besson mit seinem Kultfilm „The Big Blue. Im Rausch der Tiefe“ ein Denkmal setzte. Der Film bietet fesselnde Einblicke in die Welt des mehrfachen Weltrekordhalters im Tauchen ohne Sauerstoffgerät (105 Meter!). Der Film folgt Mayols Weg von Japan nach Europa, Nordamerika und Indien und lässt den Zuschauer an der Faszination des Freitauchens teilhaben.

History Special

The balcony – Memories of Occupation von Chrisanthos Konstantinidis

Ligiades, ein Dorf in Epirus: wegen seiner wunderbaren Aussicht der „Balkon“ von Ioannina genannt. Doch die Idylle kann die Geschichte eines Nazi-Verbrechens nicht verdecken, die ein deutscher Historiker im Film recherchiert und dokumentiert. Die Nachkriegsgenerationen hören so zum ersten Mal die Stimmen ihrer Vorfahren, die das Verbrechen beschreiben. Es sind Dokumente der Erinnerung und der Trauer vor dem Hintergrund eines kollektiven Traumas.

Special Screenings

1) „Polyxeni” von Dora Masklavanou

2) „In this land nobody knew how to cry” von Giorgos Panousopoulos

3) „Jamaica” von Andreas Morfonios

4) „Ηappy birthday“ von Christos Georgiou

5) „Night Out“ von Stratos Tzitzis

Polyxeni ist die Geschichte der jungen Polyxeni, die durch eine Adoption von ihrem jüngeren Bruder getrennt wird. Die neuen Eltern bieten ihr einen renommierten Familiennamen und eine scheinbar glänzende Zukunft. Polyxeni beginnt ein neues Leben, erhält eine Ausbildung, wird erwachsen, verliebt sich.  Sie ahnt den teuflischen Plan der Vernichtung nicht, den andere hinter ihrem Rücken schmieden, und der auf ihr großes Erbe abzielt.

Jamaica erzählt die Geschichte von Akis und Timos, zwei Brüdern, die sich aufgrund eines Missverständnisses entfremdet haben. Anlässlich einer Familienveranstaltung kommen sich Akis und Timos jedoch wieder näher. Akis arbeitet als Taxifahrer und versucht, seine Schulden abzubezahlen. Timos kennt man als den berühmten Fernsehmoderator; er lebt jeden Tag so, als wäre es sein letzter. Jamaica ist ein berührender, zärtlicher, optimistischer Film über die Kraft der brüderlichen Liebe, die jedes Hindernis überwindet.

In this land nobody knew how to cry – eine lustige Komödie. Auf einer kleinen, vom Tourismus unberührten Insel irgendwo in der Ägäis geschieht etwas Magisches: Zwei ahnungslose Ausländer, ein französischer Abgeordneter des Europäischen Parlaments und ein junger Ökonom, kommen mit einem Fischerboot zum idyllischen Armenaki und lernen den bizarren Lebensstil, die ganz eigene Moral und die eigenen Gesetze der Insulaner kennen. Das Zeitalter des Geldes ist vorbei – es gibt keine Banken, keine Straßen, keine Autos. Noch nicht einmal Zimmer werden vermietet!

Kurzfilme

01) „4th wall“ von Dimitris Gkotsis, deutsche Premiere

02) „5 Minutes Silence“ von Dimitris Argyriou

03) „8th continent“ von Yiorgos Zois

04) „Αria“ von Myrsini Aristidou

05) „Bee my eyes” von Kostas Lenis, internationale Premiere

06) „Freezer” von Dimitris Nakos

07) „Goldfish” von Yorgos Angelopoulos

08) „Hector Malot: The last day of the year” von Jacqueline Lentzou, deutsche Premiere

09) „Impulse“ von Dimitris Argyriou

10) „Νοwhere“ von Sotiris Palaskas

11) „Penal Colony” von Manos Cizek, Lindsey Aliksanyan

12) „Selfitis“ von Peggy Zouti

13) „Springtime rest“ von Yiannis Zafiris, internationale Premiere

14) „The Collector” von Thodoris Vournas, internationale Premiere

15) „Τhird kind“ von Yiorgos Zois, deutsche Premiere

16) „Umbrella” von Amerissa Basta

New Vision

1) „Cry“ von Nikos Mathios, europäische Premiere

2) „Easter“ von Ismene Daskaroli, deutsche Premiere

3) „Gefährtin der Toten“ von Giorgos Louridas, Weltpremiere

4) „Nekydallo“ von Eleni Molfeta, deutsche Premiere

5) „The Liaison“ von Panos Kostouros

6) „The only faithful” von Stefanos Kakavoulis, europäische Premiere

7) „The Room“ von Konstantinos Katsiampoulas, internationale Premiere

8) „The Sea” von Tasos Giapousis

9) „Whisky” von Panos Katsimperis

Jury

Zur Jury des offiziellen Wettbewerbs „Emerging Greeks“ gehören:

Marjorie Bendeck: Marjorie studierte Kommunikation, Marketing und Organisationspsychologie sowie Filmwissenschaften in Mexiko und an der Internationalen Hochschule für Film und Fernsehen in Kuba. Marjorie, die aus Honduras stammt, lebt seit 2003 in Deutschland und war seitdem für Festivals, Fonds und Ausbildungsinitiativen in Europa, im Nahen Osten und in Lateinamerika tätig. Zu ihren Spezialgebieten gehören die Bewertung von Spielfilmprojekten sowie Workshops zur Pitch- und Projektentwicklung.

Regelmäßig übernimmt sie Berater- und Trainerfunktionen bei Organisationen, wie zum Beispiel dem Mediterranean Film Institute in Griechenland, den ACE Producers in den Niederlanden oder der Berlinale (NATIVe, Talents, World Cinema Fund).

Im Februar 2018 wurde sie zur Direktorin von connect cottbus ernannt, einem Ost-West-Koproduktionsmarktplatz, der sich auf Filmprojekte aus osteuropäischen Ländern und dem östlichen Mittelmeerraum konzentriert.

Μaren Kroymann: Maren studierte Rechtswissenschaften in Paris. Sie arbeitete sieben Jahre bei der deutschen Tochtergesellschaft des französischen Dokumentarfilm-Senders Planet, zuerst als Direktorin im Bereich Werbung und Marketing und später als Leiterin der Abteilung Programmierung / Akquisitionen. Daneben war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Regieassistentin an mehreren Dokumentarfilmprojekten in Berlin beteiligt. 2004 begann Maren im internationalen Vertrieb für mdc int. zu arbeiten, bevor sie dann im Januar 2008  M-Appeal World Sales in Berlin gründete.

Konstantina Stavrianou: Konstantina war 1999 eine der Gründerinnen von Graal, einer Produktions- und Postproduktionsfirma. Sie beaufsichtigt die Koproduktionssektoren für griechische und internationale Produktionen und ist bis heute Co-Geschäftsführerin von Graal. Graal trat im Jahr 2003 in die internationale Koproduktion ein und setzte eine große Auswahl an Projekten um. Mit ihren Filmen, die für zahlreiche internationale Filmfestivals wie Cannes, Venedig, Berlinale uvm. ausgewählt wurden, hat das Unternehmen eine bedeutende Erfolgsgeschichte geschrieben. Graal hat bisher 55 Filme ko-produziert und verfügt über ein Portfolio von rund 400 Titeln. 2012 & 2013 war Konstantina Mitglied im Organisationskomitee der Griechischen Filmakademie für die zweitägige Konferenz „Riding the Greek Wave“ in Athen mit Schwerpunkten in Entwicklung, Festivalstrategie, internationale Koproduktion und Vertrieb. Sie war Jury-Mitglied bei Koproduktionsmärkten, beim Thessaloniki Film Festival, in Istanbul, Rumänien und beim Jerusalem Film Festival. Derzeit produziert sie zwei Spielfilme und ist Ko-Produzentin von vier internationalen Projekten. Seit 2014 besucht sie Workshops als Postproduktionsberaterin und ist Mitglied der Auswahlkommission der Berlinale Co-Pro-Serien und des Torino Film Lab. Sie ist eine Berlinale Talents Absolventin und Mitglied des EAVE-Netzwerks.

Ab dem 17.12.2018 können Tickets käuflich erworben werden: https://babylonberlin.eu/programm/festivals/hellas-film-box

Infos und Presse Meldungen:  www.hellasfilmbox.de.

Programminformationen: https://www.hellasfilmbox.de/festival-2019/programm-2019/

Facebook https://www.facebook.com/hellasfilmbox/

Instagram hellas_filmbox

#hellasfilmbox2019

Kommunikation und Presse

Sofia Stavrianidou

sofia.stavrianidou@gmail.com

+49 1577 6872980

+30 6946 775702

 

 

Call for entries: Hellas Filmbox Berlin 2019

Filmanmeldung für die 4. Edition des griechischen Filmfestivals in Berlin eröffnet:

5.-30. September 2018

«Emerging Greeks Competition»

Ab 5. September 2018 starten die Teilnahmeanträge für das 4. Hellas Filmbox Berlin und das offizielle Fiktion Projekt mit dem Titel «Emerging Greeks Competition», das die ersten oder zweiten Filme von Regisseuren enthält. Als Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge ist der 30. September 2018 vorgesehen. Das Festival wird von 17 bis 20 Januar 2019 im historischen Kino Babylon stattfinden.

HELLAS FILMBOX BERLIN bietet eine Plattform für den „Neuen Griechischen Film“ und cineastische Einblicke in die heutige Situation Griechenlands und seinen Menschen, ermöglicht Einblicke in seine inneren Widersprüche und Geheimnisse. Das Land – mit den Augen seiner Filmemacher gesehen ist Anliegen und Antwort auf das Griechenland-Bashing in seinem Geburtsjahr 2015. Das größte griechische Filmfestival Europas  eröffnet den deutsch-griechischen Dialog auf einer neuen Ebene.

Für die 4. Edition Hellas Filmbox 2019 werden Filme hervorragender griechischer Regisseure als auch internationale Filme mit einem Griechenlandbezug für das deutsche Publikum ausgewählt.

Eingereicht werden können griechische und internationale Produktionen die nach dem 1. Januar 2017 fertig gestellt worden sind und einen Bezugspunkt zu Griechenland aufweisen. Im Fokus stehen innovative Filme über Zeitgeschehen, Kultur und Geschichte Griechenlands.

Hellas Filmbox Berlin 2019 umfasst folgende Sektionen

  1. Fiction: „Emerging Greeks Competition“, Erstlingswerke von jungen Regisseuren
  2. Dokumentarfilm
  3. New Vision
  4. Kurzfilm
  5. Special Screenings

Sideevents

Auch in diesem Jahr begleiten Talks, musikalische Events, Vorstellungen das Festivalprogramm. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Informationen, Anmeldeformular, Anmelde- und Teilnehmerrichtlinien unter: www.hellasfilmbox.de

Auch steht für weitere Fragen unser Pressebüro zur Verfügung.

Sofia Stavrianidou (Deutschland, Griechenland)

sofia.stavrianidou@gmail.com

+49 1577 6872980

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Hellasfilmbox Berlin ist eine Initiative der deutsch-griechischen Kulturassoziation e.V. und wird 2019 in Kooperation mit dem Kino Babylon, Neues Babylon GmbH ausgeführt.

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Εuropäische Kulturtagen in MEK 9.8 – 9/9 Thessaloniki Facetten einer Stadt

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Closing Event

Preisverleihung New Vision

BOX TALK: Konstantin Wecker, Zafeiris Haitidis & Elisa Simantke

Konzert: The Boy

Stimmungsvoll und emotional immer wieder tief bewegend war am Sonntagabend die Abschlussveranstaltung von HELLAS FILMBOX BERLIN 2018, zu der Filmemacher Zafeiris Haitidis und Songwriter und Aktivist Konstantin Wecker als Gäste begrüßt wurden. Im Pop-Up-Saal 1 des URBAN SPREE fand ihr BOX TALK mit live performten Songs von Wecker und Screenings von Filmmaterial aus Haitidis‘ mehrjährigem „Greek Chronicle Project: footage archive“ statt – eine Kombination von Beiträgen, die das Publikum fesselte und den deutsch-griechischen Dialog auf ganz besondere Art und Weise Wirklichkeit werden ließ.

Die Veranstaltung begann mit der Danksagung der Festival-Direktorin Ioanna Kryona an alle Sponsoren, Medienpartner und Förderer, und im Anschluss wurde das HELLAS FILMBOX Team auf die Bühne gerufen, ohne das die Organisation des Festivals nicht möglich gewesen wäre. Ko-Festivaldirektor Dimitris Argyriou bat Clemens Wilhelm und Fernando Huerta, die Mitglieder der Jury, auf die Bühne. Der Preis für den besten Film in der Kategorie New Vision ging an «Time ist up» (Die Zeit ist abgelaufen) von Nicolaos Pourliaros. Ein Film, der laut Jury Musikvideoästhetik und Spielfilm auf einzigartige Weise verbindet.

Die Moderation des anschließenden BOX TALK von Zafeiris Haitidis und Konstantin Wecker oblag der Journalistin Elisa Simantke. Es wurde über das „Greek Chronicle Project“ gesprochen: Es umfasst bereits mehr als 2.200 Videos, 500 Fotos, 100 Wiedergabelisten – mehr als 3.000 Minuten Rohmaterial, eine Web-Dokumentation der Krise in Griechenland. Zum ersten Mal wurden der Öffentlichkeit Auszüge des Projekts, Aufnahmen aus den Straßen Athens gezeigt, Menschen bei Demonstrationen und Eindrücke von den Unruhen, die Veränderungen der Stimmung in Athen, in Griechenland erfahrbar machen. Zafeiris Haitidis sprach von seinen Erlebnissen während des Filmens und betonte, dass das Projekt als interaktive Plattform verstanden werden kann. Es ist ausdrücklich erwünscht, dass Besucher der Internetseite ihr eigenes Material hinzufügen und auf allen Ebenen interagieren, um eine umfassende Darstellung der Ereignisse zu ermöglichen. „Ich bin nicht als Künstler auf die Straße gegangen, sondern als zorniger Bürger, um meine Mitbürger zu unterstützen. Durch die Plattform und die Möglichkeiten, die das Internet zu bieten hat, können wir die Welt wissen lassen, was passiert ist. Die Bilder haben keine visuelle Schönheit, sondern sind wie der Blick des Betrachters, der direkt dabei war. Die Ereignisse kann man chronologisch nachverfolgen, und man nimmt wahr, wann es zu Eskalationen kam.“

Konstantin Wecker, der Ehrengast des Abends, sagte im Hinblick auf die gezeigten Aufnahmen von Haitidis: „In Deutschland wusste man nicht, was in Griechenland wirklich passiert ist, und die Presse hat nicht das reale Bild präsentiert. Die Politiker haben Griechenland gezielt zerstört. Es war schockierend.“ Dann sang er das Lied „Wut und Zärtlichkeit“ und bekam dafür begeisterten Applaus. Als Aktivist und Kämpfer gegen Totalitarismus äußerte Wecker: „Wenn ich Songs schreibe, tue ich das nicht aus einem pädagogischen Motiv heraus. Ich hatte das Glück, in einer antifaschistischen Familie antiautoritär aufzuwachsen. Ich konnte, im Gegensatz zu vielen meiner Mitschüler, mit meiner Familie über die Hitlerzeit sprechen. Niemand hat das Recht, jemandem etwas zu befehlen, wie Hannah Arendt sagte.“ Der Künstler war tief bewegt nach dem Screening des 2. Videos von Haitidis, Filmaufnahmen aus griechischen Flüchtlingslagern, und er sang: „Ich habe einen Traum von einer grenzenlosen Welt“. Wecker kommentierte, dass die Politiker unser Recht auf Freiheit und Menschlichkeit zerstört haben und die Menschen in eine Situation der Verbitterung und menschlichen Kälte drängen.

Haitidis ergriff das Wort und unterstrich, dass Flucht keine Wahl ist, sondern Ausweglosigkeit. „Ich bin ins Flüchtlingslager nach Idomeni gegangen, um die Tragödie und den Schmerz mit eigenen Augen zu sehen, aber was ich fand, waren Hoffnung und Liebe.“ Auf die Frage von Simantke, was ein Künstler tun könne, sagte Haitidis, man könne die Menschen sensibilisieren. Haitidis: „Die Partei Goldene Morgenröte spaltet die griechische Gesellschaft und vergiftet sie. Und in Deutschland ist es die AfD, die erste faschistische Partei nach dem Zweiten Weltkrieg im deutschen Parlament.“

Konstantin Wecker dazu: „Ich nehme seit einigen Jahren eine Verstärkung des Totalitarismus in Europa wahr. Genau das bezwecken die ökonomischen Mächte. Wir müssen von früheren Revolutionen lernen. Wir brauchen eine Revolution der Zärtlichkeit. Mit Gewalt kann man nichts erreichen. Wo Politiker machtlos sind – das ist die Poesie. Poesie ist der Widerstand.“ Der Künstler sang aus der „Mauthausen Kantate» von Mikis Theodorakis das „Lied der Lieder“ und erzählte von seinem bewegendsten Erlebnis, das er in Griechenland hatte: eines seiner Lieder dem Komponisten in dessen Haus, auf dessen Flügel vorzuspielen. Es war ein zutiefst berührender Moment, mit dem die Abschlussveranstaltung ausklang.

The Boy aka Alexandros Voulgaris betrat danach die Bühne, und vor allem die jüngeren Besucher des Festivals fanden sich ein, um seine Musik und seine Texte zu erleben, die durchdrungen sind von Poesie und dem Atem Griechenlands.

Büro für Kommunikation und Presse

Sofia Stavrianidou (Deutschland, Griechenland) sofia.stavrianidou@gmail.com

Elektra Daniilopoulou Dimpfl (Deutschland) presse@hellasfilmbox.de

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HELLAS FILMBOX BERLIN 2018

ERÖFFNUNGS-EVENT:

Mittwoch, 24.1.2018, 19.00, Urban Spree Revaler Str. 99, Berlin-Friedrichshain

Talks, Screenings, Statements

Konzert: GADJO DILO

Aftershowparty: DJ Set DENITE

Der schwungvolle Auftakt des fünftägigen 3. HELLAS FILMBOX BERLIN 2018 im URBAN SPREE am Mittwoch, den 24. Januar 2018, ab 19:00 Uhr, war ein voller Erfolg. Das veränderte Konzept mit Film, Gesprächen (Box-Talks, Artist’s Corner) Bildender – und Videoinstallations-Kunst, Musik und dem Market mit griechischen Produkten wurde von den Gästen in der neuen Location URBAN SPREE in Friedrichshain sehr begrüßt. Die Eröffnungsveranstaltung war sold-out.

Zu Beginn wurde die Vernissage der HELLAS ARTBOX Ausstellung mit Werken der Künstler Christos Bouronikos, Dionisis Kavallieratos, Alexander Di Vasos, Dimitris Tzamouranis, Diamantis Sotiropoulos, Kostas Stamoulis, Filipos Kavakas, The Krank, Abetz und Drescher, Achilleas Gatsopoulos, Lia Kazakou, Sifis Lykakis mit einer Einführung von Gernot Wolfram eröffnet.

Im Anschluss gab es in Filmsaal 1 interaktive Präsentationen der Regisseure und Organisatoren des Festivals, gefolgt von Kurzscreenings und Interviews auf der Bühne. Unter dem Motto 361 GRAD GRIECHENLAND moderierte Sandra von Ruffin, Kuratorin der Ausstellung und Leiterin des Festivals, gemeinsam mit dem Schauspieler Vassilis Koukalani die diesjährige Eröffnungsveranstaltung. Das Festival wurde im Jahr 2015 initiiert, um den entmutigenden, lähmenden Begleiterscheinungen der Krise in Griechenland und vor allem um dem negativen Griechenlandbild in Deutschland künstlerisch etwas entgegenzusetzen. Die Zeiten scheinen besser geworden zu sein, jedoch versteht sich HELLAS FILMBOX BERLIN nach wie vor als Projekt, das der Vermittlung zwischen den Kulturen dient und das „Sprachrohr“ bzw. Aktionsort der Künstler ist, um Brücken zwischen den Kulturen zu schlagen. Ioanna Kryona und Dimitris Argyriou, die Programmdirektoren des Festivals, sprachen über die Retrospektiven sowie das New Vision Programm, welches diesmal das einzige Wettbewerbsprogramm ist, und sie stellten die Jury vor, in der Clemens Wilhelm, Nadia Sayej und Fernando Huerta mitwirken.

Der namhafte deutsche Schauspieler André Henneke erzählte äußerst lebendig von den Dreharbeiten und seiner Rolle im Film „The Last Note“ (Regie: Pantelis Voulgaris). „Ich bin nicht verantwortlich, aber ich spüre die Verantwortung“, so sein Statement im Hinblick auf die geschichtsträchtigen Beziehungen zwischen Deutschland und Griechenland während des 2. Weltkriegs bis jetzt. The Boy sprach über seinen Film „Der Faden“ („Thread“), und das beeindruckende audiovisuelle Kunstwerk „The Sound of Vladivostok“ hatte Europa-Premiere, der Film zu einem fulminanten Projekt, in welchem Marios Joannou Elia das Wesen der sibirischen Stadt Wladiwostok in Klängen „porträtierte“. Kameramann und Editor Kostis Nikolas fing großartige Bilder ein und verlieh dem Filmmaterial mit einem ebenfalls „durchkomponierten“ Schnitt die den Klängen perfekt entsprechende Sensibilität und Dynamik. Marios Elia verriet, dass das nächste Projekt „Sound of Kyoto“ sein wird. Mehr von ihm kann man am Sonntag, den 28.01. ab 19:00 Uhr beim „Artist’s Corner“ erfahren. Zafeiris Haitidis stellte sein audiovisuelles Projekt „GREEK CHRONICLE PROJECT: Footage Archive“ vor, das eine neuartige, lebendige Form eines Dokumentarfilm-Archivs darstellt und den Besuchern der Internet-Seite ermöglicht, sofortigen Zugriff auf das Material zu haben und zu interagieren. Dieses Archiv wird außerdem offen sein für Ergänzungen. „Ich möchte eine Multi-Media-Plattform kreieren, die das Ringen der griechischen Bevölkerung um Veränderung widerspiegelt.“ Seine interaktive Web-Dokumentation führt die griechische sozioökonomische Krise und die Flüchtlingskrise in Griechenland vor Augen, gefilmt von 2011 bis 2016. Sie ist ein wertvolles Zeitdokument. Das Website-Archiv besteht aus mehr als 100 Fotografien und mehr als 2.000 ungeschnittenen Videos, insgesamt 3.000 Minuten Rohmaterial. Es beleuchtet die griechische Wirklichkeit in den Straßen Athens und die Flüchtlingssituation in Griechenland. Abschließend wurde der Kurzfilm „Copa Loca“ von Christos Massala gezeigt.

21:30 begann das Konzert der bekannten griechischen Gypsy-Swing Band Gadjo Dilo, das die Besucher bis zum Schluss begeisterte. Danach wurde zu den Rhythmen des DJ Set DENITE in der neuen Heimat des Festivals, dem URBAN SPREE, weiter gefeiert.

Der große Raum, in dem sich Bühne, Ausstellungsbereich und Bar befinden, entsprach dem Bedürfnis nach „Durchlässigkeit“, Vielschichtigkeit, Gespräch – der perfekte Ort für dieses Festival und eine angeregte Atmosphäre. All das förderte die Interaktion der Künste sowie den Austausch der Kunstschaffenden und der Gäste. Im Keller wurde die „underground red bar“ eröffnet, ein Raum, in dem die Installationen und Kunstwerke zum Thema „Greek Erotics“ zu sehen sind. An allen Festivaltagen werden hier in den schummrigen Kellerräumen griechische erotische Streifen der 70er und 90er gezeigt. Eintritt frei.

Aktive Mitgestalter und prominente Gäste der Veranstaltung waren u.a. Andreas Pantsis, Regisseur des Films „I Sfagi Tou Kokora“ („Die Schlachtung des Hahns“), Vicky Leandros, Yannis Sakaridis, André Hennicke, Friedrich Liechtenstein, Okan Bayülgen, Christos Georgiou, Elias Demetriou, Stavros Lantzia, Nikos Ligouris u.v.a.

Das Festival wäre ohne die Hilfe der diesjährigen Sponsoren und Unterstützer nicht möglich gewesen. Besonderer Dank gilt dem großen Sponsor AUDI, dem griechischen Ministerium für Kultur und Sport, dem griechischen Ministerium für digitale Politik, Telekommunikation und Information, der griechischen Botschaft in Berlin, dem Kulturdienst des Ministeriums für Bildung und Kultur von Zypern, dem Griechischen Filmzentrum, „Greece on Tour“, Peppermint, den Derag Living Hotels, Gregory’s, und den Mediapartnern aus Deutschland und Griechenland.

Hier das Festival-Programm im Überblick:

Programm 2018

 

Tickets für die Filme:

https://www.eventim-light.com/de/shop/5a308660d2776f04ed971cef/de/index.

Presse- und Kommunikationsbüro:

Sofia Stavrianidou (Deutschland, Griechenland) sofia.stavrianidou@gmail.com

Elektra Daniilopoulou Dimpfl (Deutschland) presse@hellasfilmbox.de

HELLAS FILMBOX BERLIN 2018

BOX-TALKS

Friedrich Liechtenstein – Eva Stefani – The Boy

«Die Leidenschaft des Überlebens»

Samstag, 27. Januar 2018, 20.00 Uhr, Urban Spree

Einen der Höhepunkte von HELLAS FILMBOX BERLIN 2018 bildet der Box Talk «Die Leidenschaft des Überlebens» von Friedrich Liechtenstein („Supergeil“-Kampagne), Eva Stefani (documenta 14) und des in Griechenland bereits legendären The Boy. Moderiert vom deutschen Dokumentarfilmer und Autor Carl von Karstedt (Grimme-Preis für die „Kunst und Verbrechen“-Serie). Der Box Talk „Die Leidenschaft des Überlebens“ findet statt am Samstag, den 27. Januar, um 20.00 Uhr im Urban Spree (Berlin-Friedrichshain). Eintritt frei.

Vier sehr unterschiedliche Künstler aus verschiedenen Welten. Grenzt sich Friedrich Liechtenstein mit seiner Munterkeit gegen „die Griechen“ ab? Oder bringt “The Boy” als Musiker sich in die Nähe zu Liechtenstein, der mit großer Leichtigkeit den Wechsel von Welt zu Welt vollziehen kann? Wird Liechtenstein, der in Ostdeutschland aufwuchs und lebte, sich in Beziehung setzen zur “Spiegel”-Mauer, die im Film “Der Faden” von “The Boy” die Stadt Athen umgibt und Athen zu einem griechischen Ost-Berlin macht? Wird sich ein Gespräch ergeben über Leben und Tod bei aller Unterschiedlichkeit von Diktaturen? Wird Moderator Carl von Karstedt, der einmal in einer Weberei gearbeitet hat, eine Ariadne mit einem roten Faden entdecken wollen, überall? Irrgang, Niedergang, Untergang, Grenzgang, Fäden durch Diktaturen-Labyrinthe, durch Kunst-Labyrinthe. Vier wehrhafte Persönlichkeiten, die sich über die “Leidenschaft des Überlebens” austauschen.

Die Teilnehmer dieses BOX TALK

Nach einer großen beruflichen und persönlichen Krise tritt Friedrich Liechtenstein 2002 erstmals an’s Licht der Öffentlichkeit. Seinen Hauptcharakter, den Delfinmann, trägt Liechtenstein nach 40 Songs (in 14 Jahren) 2016 in einem symbolischen Akt zu Grabe, während eines Auftrittes in der Pro 7 Tanz-Show „Deutschland tanzt“, und er feiert seine Wiederauferstehung als Elevatorman. Friedrich Liechtenstein ist Gründer und Direktor der „Ersten Vertikalen“ in Bad Gastein, eines Filmfests in den Bergen. Tiefpunkt seiner Lebensumstände war die Zeit als Schmuckeremit in einer Brillenfirma in Berlin-Mitte. 2012 beschimpfte er dort die Sonne, danach wendete sich das Blatt. 2014 bekam die Öffentlichkeit Wind davon. Das Leben als Kunstwerk und die Macht der Erzählungen sind seine wichtigen Themen. Geboren wurde er 1956 als Hans-Holger Friedrich in der DDR, und er war bis 2002 ein sehr umtriebiger und erfolgreicher Theatermann.

Eva Stefani, geboren 1964, ist Dokumentarfilm-Regisseurin. Sie studierte Politikwissenschaften an der Universität von Athen (1981-1987) und anschließend Dokumentarfilm an der Ecole Varan in Paris (1989) sowie Cinema Studies und Ethnographic Film an der Universität New York (1989-1991). Anschließend absolvierte sie eine 4jährige Dokumentarfilm-Ausbildung an der National Film and TV School in England (1991-1995). Seit 2000 unterrichtet Eva Stefani Cinema Studies an der Universität Athen.

Sie realisierte u.a. „Athen“ (1995), „Letters from Albatros“ (1995), „Inner Space“ (1998), „Prison Leave“ (2001), „Akropolis“ (2001), „Reveille“ (2000), „Avraam and Iakovos“ (2001), „The Box“ (2004), „What time is it?“ (2007). „Louomenoi“ (2009), „Filoxenoumenoi“ (2011), „I epistrofi tou E.H. Gonata“ (2012).

The Boy wurde 1981 in Athen geboren. Er hat eine Leidenschaft für Filme, für das Filmemachen und die Welt des Kinos. Bei etlichen seiner Filme war er Drehbuchschreiber, Regisseur, Produzent und auch Schauspieler. Bei Filmproduktionen von Kollegen arbeitete er ebenfalls als Regisseur. “The Boy” ist weithin bekannt für seine Musik und tritt in ganz Europa auf, nachdem er eine Reihe von Soloalben veröffentlicht hat. Er komponierte schon häufig Filmmusik. Bisher realisierte “The Boy” folgende Filme: „Thread“ (2016),  „Higuita“ (2012), „Pink“ (2006),  „Crying?“ (2003)

Carl von Karstedt ist Schriftsteller, Dokumentarfilmer und Kunstsammler. Er hat mehrere Start-Ups gegründet und erhielt den Grimme Award für seinen Dokumentarfilm «Kunst und Verbrechen». Sein Wunsch wäre es, sich mit Politik zu beschäftigen, aber er findet die deutsche politische Szene besonders „vergiftet“ und seinem Weltbild nach „könnte die Zukunft besser sein, wird es aber wahrscheinlich nicht.“

Büro für Kommunikation und Presse

Sofia Stavrianidou (Deutschland, Griechenland) sofia.stavrianidou@gmail.com

Elektra Danilopoulou Dimpfl (Deutschland) presse@hellasfilmbox.de

 

HELLAS FILMBOX OPENING EVENT 2018

Mittwoch, 24.01.2018, 19:00, URBAN SPREE, Revaler Str. 99,

Berlin-Friedrichshain

Opening Show: Gespräche, Kurzfilme, Statements

KONZERT: Gadjo Dilo

AFTER SHOW PARTY: DJ Set DENITE

HELLAS FILMBOX BERLIN 2018 beginnt seine fünf spannenden, abwechslungsreichen Festivaltage im URBAN SPREE am Mittwoch, den 24. Januar 2018, 19:00 Uhr mit einem vielseitigen künstlerischen Event, der Einiges zu bieten hat: Kurzfilmscreenings und Videoclips, kurze Statements, interaktive Präsentationen der Regisseure und Gäste, Musikveranstaltungen, Performances und Sketches. HELLAS FILMBOX 3 – anderer Charakter, anderer Ort.

Den Start vor dem Start in den Räumen des URBAN SPREE macht die Eröffnung der

Gruppenausstellung von 13 Künstlern mit einem Vorwort von Gernot Wolfram, Journalist und Autor, dessen frischer Blick, starker Griechenlandbezug und Sensu-Agilität ihn bestens für diese Aufgabe qualifizieren. Die teilnehmenden Künstler sind Christos Bouronikos, Dionisis Kavallieratos, Alexander Di Vassos, Dimitris Tzamouranis, Diamantis Sotiropoulos, Kostas Stamoulis, Filipos Kavakas, The Krank, Abetz & Drescher, Achilleas Gatsopoulos, Lia Kazakou und Sifis Lykakis. Die Ausstellung umfasst Fotografie, Skulptur, Malerei, und Videokunst. Außerdem erwarten die Gäste ein Greek Market mit griechischen Produkten, ein Food Truck und der Coffeeshop.

Während des Opening Events sind weiterhin zu erleben: Beiträge der Festivaldirektoren Ioanna Kryona und Dimitris Argyriou, der Programmdirektorin Yianna Sarri sowie zahlreiche Interaktionen mit vielen Regisseuren, die wie „Teaser“ auf die künstlerischen Ereignisse der kommenden Tage verweisen. Durchgängiges Thema hierbei ist nach wie vor der deutsch-griechische Kulturaustausch. Zusätzlich wird es kurze Filmvorführungen mit Statements von Filmemachern, Schauspielern und Künstlern geben. Anwesend sind u.a.

Alexandros Voulgaris, Vicky Leandros, Yannis Sakaridis, Elisa Simantke, André Hennicke, Friedrich Liechtenstein, Okan Bayülgen, der Vertreter der griechischen Botschaft in Berlin und Vertreter der Berliner Politikszene. Durch den Abend führen die Schauspieler Sandra von Ruffin und Vassilis Koukalani.

Mit einem musikalischen Highlight findet der Opening Event seinen Übergang in die Nacht: das Konzert der Gruppe GADJO DILO! Bekannt wurde die Band mit Interpretationen griechischer Musik der 50er und 60er Jahre, kombiniert mit dem legendären Roma-Swing des Gitarristen Django Reinhardt. Diese beiden musikalischen Richtungen wurden auf einzigartige Weise vereint und durch Jazz Sounds bereichert, um eine eigene Musikrichtung, die Manouche De Grec zu kreieren. Die Live-Auftritte von GADJO DILO sind legendär und versprühen den Duft des „alten Griechenland“, gewürzt mit musikalischen Motiven aus der Tradition des Zigeuner-Jazz und des amerikanischen Jazz, der die französischen Chansons der Zwischenkriegszeit neu interpretiert. Die Musiker von GADJO DILO animieren das Publikum zum Singen und Tanzen.

Einige Hörproben des Sounds von GADJO DILO: https://www.youtube.com/watch?v=K9aJhRNRtLE https://www.youtube.com/watch?v=XIGx2X5BFhs http://www.youtube.com/watch?v=nmpgBxlgW2A https://www.youtube.com/watch?v=x-wS4-fWInQ https://www.youtube.com/watch?v=lzVZ1mXBLZ4

Und nach dem Konzert Party!

DJ Set DENITE (Redlight Music) „Special Langsam-beat Set“ legt auf:

 https://www.youtube.com/watch?v=96eLDQMxK0k

Tickets für die Eröffnungsveranstaltung

der Vorverkauf hat begonnen; Tickets über die Homepage des Festivals: www.hellasfilmbox.de und folgenden Link: https://goo.gl/YrFk5z

Presse- und Kommunikationsbüro

Sofia Stavrianidou (Deutschland, Griechenland) sofia.stavrianidou@gmail.com

Elektra Daniilopoulou Dimpfl (Deutschland) presse@hellasfilmbox.de

 

HELLAS FILMBOX BERLIN 2018

EVERY TIME FILM

Volker Schlöndorff und Yannis Sakaridis

im BOX TALK Gespräch

25.01.2018, 19.00 Uhr, Urban Spree

Das HELLAS-FILMBOX-Team ist stolz, den großartigen deutschen Regisseur und Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff in einer BOX-TALK-Veranstaltung zusammen mit Yannis Sakaridis, einem der talentiertesten und bekanntesten Filmemacher Griechenlands, präsentieren zu können.

EVERY TIME FILM, A dialogue between Volker Schlöndorff and Yannis Sakaridis

verspricht ein spannender Diskurs zu werden: über eigene und Filme anderer, über die Erfahrung als Filmemacher in einem auseinanderbrechenden Europa gleich zu Beginn des

  1. Jahrhunderts. Dabei werden die beiden Regisseure selbst ausgewählte Filmausschnitte zeigen und kommentieren. Moderiert wird das Gespräch durch die Filmwissenschaftlerin und Festivaldirektorin Ioanna Kryona.

Volker Schlöndorff ist einer der wohl bedeutendsten und international erfolgreichsten deutschen Regisseure. Er hat eine ausgeprägte Vorliebe für Verfilmungen deutscher und internationaler Literaturklassiker. Mit Begeisterung widmet er sich Werken, die als unverfilmbar gelten und macht sie dem breiten Publikum. Schlöndorff wurde am 31. März 1939 in Wiesbaden geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Schlangenbad; er verließ aber schon in jungen Jahren seine hessische Heimat und ging nach Frankreich. Volker Schlöndorff verbrachte einen Großteil seiner Jugend in Paris. Hier machte er den Schulabschluss und legte den Grundstein für seinen darauf folgenden Weg zum Film. Über den „Umweg“ eines Studiums der Politikwissenschaft gelangte Schlöndorff schließlich zum Film, als Regieassistent von Louis MalleAlain Resnais und Jean-Pierre Melville. 1964 entsteht Schlöndorffs erster eigener Film – „Der junge Törless“. Der Film wird mehrfach ausgezeichnet und gilt zugleich als erster internationaler Erfolg des jungen deutschen Filmschaffens. Mit dem Film „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“, den er zusammen mit Margarethe von Trotta dreht, gelingt Schlöndorff auch der Durchbruch an den deutschen Kinokassen. Die Verfilmung des Grass-Stücks „Die Blechtrommel“ ist Schlöndorffs größter Erfolg. Der Film bringt ihm die „Goldene Palme“ in Cannes und den Oscar für den „Besten ausländischen Film“. Es folgen deutsch-amerikanische Filmproduktionen mit internationaler Starbesetzung wie zum Beispiel „Death of a Salesman“ (1985) mit Dustin Hoffman, „Homo Faber“ (1991) und „Palmetto“ (1998) mit Woody Harrelson. Neben seiner Tätigkeit als Filmregisseur inszeniert er mit Begeisterung Opern und Bühnenwerke. Für drei seiner Filme schuf Hans Werner Henze die Filmmusik. Volker Schlöndorff zeigt auch politischen Einsatz, und zwar nicht nur in seinen Filmen. 2005 und 2009 unterstützte er öffentlich die CDU-Kanzlerkandidatin bzw. spätere Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem Wahlkampf. Zudem hat er sich für die Erhaltung des Studio Babelsberg engagiert, um dieses vor der Schließung zu retten und somit eine historische Stätte für die Filmwelt zu erhalten.

Yannis Sakaridis stammt aus Skydra in der griechischen Region Zentral-Mazedonien. Mit 19 zieht er nach London, wo er Fotografie und Kunstgeschichte studiert und seine Diplomarbeit zum Projekt „Heimat“ des namhaften Edgar Reitz schreibt. Yannis Sakaridis wird Mitglied des legendären London Film Makers Coop und fängt bald darauf an, experimentelle Kurzfilme zu drehen. Als erfahrener Cutter realisiert er den Schnitt für 17 preisgekrönte Filme und viele Dokumentarfilme für das britische Fernsehen. Nach 18 Jahren in London kehrt er nach Athen zurück und dreht 2006 seinen ersten Kurzfilm „Truth“, der auf vielen internationalen Festivals gezeigt und ausgezeichnet wurde. Sein erster Spielfilm „Wild Duck“ wurde beim Toronto International Festival uraufgeführt und reiste zu Festivals nach Busan, Chicago, Sao Paulo, Peking und Thessaloniki. Sein zweiter Film „Amerika-Square“ (2016), eine deutsch-griechische Produktion, wurde in Busan uraufgeführt und gewann Preise bei vielen internationalen Festivals.

 

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Sofia Stavrianidou (Deutschland, Griechenland) sofia.stavrianidou@gmail.com

Eleκtra Dimpfl Daniilopoulou (Deutschland) presse@hellasfilmbox.de

 

HELLAS FILMBOX BERLIN 2018

Urban Spree, Revaler Str. 99, Berlin-Friedrichshain

Sektionen NEW VISION und DOKUMENTARFILM

Beim HELLAS FILMBOX BERLIN Filmfestival 2018 werden in der bereits erfolgreich etablierten Sektion NEW VISION drei Spielfilme und zehn Kurzfilme zu sehen sein. Auch dieses Mal sind es Filme, die häufig formale Grenzen sprengen. In der Sektion DOKUMENTARFILM werden fünf Filme präsentiert.

Spielfilme des NEW VISION Programms

„Lines“ von Vassilis Mazomenos

Sieben Geschichten über sieben Personen, die wegen der in Griechenland herrschenden Krise an ihre Grenzen stoßen. Eines haben sie alle gemeinsam: Der letzte Anruf eines jeden von ihnen beim psychologischen Notdienst „Lebenslinie“. (Deutschlandpremiere)

„Receta“ von Michalis Mantas

Mantas verwendet Audiomaterial, Live-Performance- und dokumentarisches Filmmaterial, um Themen, mit denen er sich interagierend auseinandersetzt, filmisch zu fassen. Ziel des Autors war es, seine Freunde aus der Vergangenheit, Freundeskreise, zu denen er gehörte, wieder aufzusuchen und diese Begegnungen zu dokumentieren. (Internationale Premiere)

„Τime is up“ von Nicolas Pourliaros

Mit „Die Zeit ist um“ erleben wir so etwas wie einen Video-Kalender: Der Protagonist Harris kommt an einem Freitag nach Hause und kündigt an, dass er sich innerhalb der nächsten 48 Stunden umbringen wird. (Weltpremiere)

Kurzfilme des NEW VISION Programms

  1. „Hiwa“, Jacqueline Lentzou
  2. „Heimlich“, Kostas Bakouris (Internationale Premiere)
  3. „Ethnophobia“, Joan Zhonga (Deutschlandpremiere)
  4. „Whale 52“, Thanasis Trouboukis (Deutschlandpremiere)
  5. „Astrometal“, Efthimis Kosemund Sanidis (Deutschlandpremiere)
  6. „Preparation“, Sofia Georgovassili (Deutschlandpremiere)
  7. „Aenigma“, Antonis Ntousias & Aris Fatouros
  8. „Copa-Loca“, Christos Massalas
  9. „Unberable Sun“, Vassia Balkanioti (Weltpremiere)
  10. „Studio Hamattan“, Stefanos Pavlakis (Weltpremiere)

Dimitris Argiriou, Programmdirektor für NEW VISION: „Meine Kollegen Michael Palaiologos, Klaus Salge und ich haben diese Filme ausgewählt, weil wir denken, dass hier filmische Innovationen zu erleben sind, die das Interesse des Publikums finden.“

Mitglieder der Jury für den Best Film Award des NEW VISION Programms

Clemens Wilhelm, Nadja Sayej und ein drittes Mitglied, dessen Name demnächst bekanntgegeben wird.

Clemens Wilhelm ist deutscher Künstler, Filmemacher und Videokurator, der in Berlin lebt. Seine Arbeiten wurden vielen bei Organisationen, in Instituten und auf Festivals präsentiert (z.B. Pompidou Paris, FCCCA Manchester, Guangzhou Times Museum, Loop Festival Barcelona und viele andere). Clemens Wilhelm wurde für seinen Film «Peter ist tot» mit dem ersten Preis des Now & After Video Art Festival Moskau ausgezeichnet. Außerdem erhält er das TATE Artist Room Joseph-Beuys-Stipendium (2015), Visio-Scolarship (2012) und Pepinieres Europeennes Stipendium (2010). Mehr unter www.clemenswilhelm.com.

Nadja Sayej, kanadische Journalistin, schreibt über Kunst, Kino, Fernsehen und visuelle Kunst und arbeitet mit der New York Times, The Guardian, The Economist und dem VICE Magazin zusammen. Sie ist Autorin des Buchs „Celebrity Interview Book“, das 21 der wichtigsten Interviews mit internationalen Künstlern der letzten sieben Jahre enthält. Mehr unter https://nadjasayej.com/.

Das Dokumentarfilmprogramm, mit starker weiblicher Präsenz, umfasst fünf Dokumentarfilme:

  1. „In Situ“, Chryssa Tzelepi & Akis Kersanidis, 2017, Internationale Premiere
  2. „Boobs“, Agnes Sklavou & Stelios Tatakis, 2017, Internationale Premiere
  3. „Alki’s Long Walk“, Margarita Manda, 2017, Deutschlandpremiere
  1. „Finish Line“, Eliana Abravanel, 2016, Deutschlandpremiere
  2. „Mana“, Valerie Kontakos, 2015, Deutschlandpremiere

„In Situ“ von Chryssa Tzelepi und Akis Kersanidis ist eine Reise in die Welt der zeitgenössischen improvisierten Musik. Diese startet im Thessaloniki der 80er, als sich in der Stadt die Wege verschiedener internationaler Musiker kreuzten, die im Bereich der freien Improvisation und kreativen Musik agierten. Wir reisen auf den Spuren der Musiker nach Griechenland, Italien und Deutschland.

„Boobs“ von Agnes Sklavou und Stelios Tatakis vereint verschiedene Erfahrungen zum Thema „Brust“. Der sensible Punkt dabei ist die Krebskrankheit. Eine Frau spricht über ihre persönlichen Erfahrungen damit, von ihren Ängsten, ihren Hoffnungen und von der Seelenkraft, die sie braucht. Auch die Brüste „sprechen“. Sie „reden“ darüber, was sie beschäftigt, was ihnen gut tut, was ihnen wehtut.

Margarita Mandas „Alki’s Long Walk“ ist ein Filmspaziergang durch das turbulente Leben und umfangreiche Werkschaffen der bedeutenden griechischen Schriftstellerin Alkis Zey. Ein Leben, das die gesamte Geschichte Griechenlands des 20. Jahrhunderts durchzieht, und ein literarisches Werk, das international anerkannt und weiterhin geehrt wird. Es hat die geistige Auseinandersetzung etlicher Generationen befördert. Das Werk trägt stark autobiographische Elemente; davon zeugt das Material, inspiriert von ihrer Schwester Helen Kokkou und den geliebten Freunden und Weggefährten: Direktor Manos Zacharias und Dichter Titos Patrikios.

Eliana Abravanels „Ending“ begleitet drei in die Jahre gekommene Marathonläufer, die es nicht eilig haben, ans Ziel zu kommen. Die Drei haben ihre eigene Philosophie des Laufens. Jedesmal, wenn sie die Ziellinie überqueren, kommen sie dem alltäglichen Helden einen Schritt näher, den sie in sich verstecken.

„Mana“ von Valerie Kontakos ist die bewegende Geschichte einiger Frauen, die sich in jungen Jahren in ein Kloster zurückgezogen haben. Aber nicht, um sich dem Gebet und Gott zu widmen, sondern um missbrauchten und vernachlässigten Kindern Hilfe geben zu können. Sie sind die Organisatorinnen des „Lyreio Kinderdorf“ und helfen dort noch heute Kindern, ohne staatliche Unterstützung.

„Fünf Dokumentarfilme von fünf Regisseurinnen (und nicht nur). Im Mittelpunkt dieser Filme befinden sich allseits bekannte und weniger bekannte Helden. Ihr gemeinsamer Punkt? Sichtweisen der griechischen Gesellschaft von Menschen, die darum kämpfen, dem eigenen Alltag und jenem ihrer Mitbürger auf ihre eigene Art und Weise zu begegnen„, erklärt die Dokumentarfilm-Kuratorin Yanna Sarri ihre Auswahl.

Büro für Kommunikation und Presse:

Sofia Stavrianidou (Deutschland, Griechenland) sofia.stavrianidou@gmail.com Elektra Daniilopoulou Dimpfl (Deutschland) presse@hellasfilmbox.de

 

HELLAS FILMBOX CLOSING EVENT 2018

28.1.2018, 19:00, Urban Spree, Revaler Str. 99, Berlin-Friedrichshain

STATEMENTS & New Vision Preisverleihung

BOX TALK: Konstantin Wecker, Zafeiris Haitidis und Elisa Simantke

KONZERT: The Boy

AFTER SHOW PARTY: open end

Weltpremiere des Projekts «Greek Chronicle Project: footage archive»

und mehr

Einen der Höhepunkte von Hellas Filmbox Berlin 2018 bildet die spektakuläre Abschlussveranstaltung des Festivals: mit der Filmpreisverleihung und einem Konzert des legendären THE BOY sowie einer After Show Party voller Überraschungen. Zuvor werden der namhafte deutsche Komponist und Liedermacher Konstantin Wecker und der griechische Filmemacher Zafeiris Haitidis ins Gespräch miteinander kommen, moderiert von der Jungstar-Journalistin Elisa Simantke. Sie gestalten den spannenden vierten „Box Talk“ als Abschluss der Reihe, die Hellas Filmbox Berlin 2018 im Hauptprogramm präsentiert.

Der Filmemacher, Drehbuchautor und Produzent Zafeiris Haitidis (Athen) stellt im Rahmen dieses Gespräch-Happenings mit Konstantin Wecker und Elisa Simantke sein interaktives Web-Projekt vor: «Greek Chronicle Project: footage archive». Diese interaktive Web-Dokumentation umfasst etwa 2.200 Videos unterschiedlicher Länge und mehr als 500 Fotos, die sowohl die Griechenland- als auch die Flüchtlingskrise abbilden.

Zafeiris Haitidis filmte als „objektiver Beobachter“ zwischen 2011 und 2016 systematisch Demonstrationen, Kundgebungen, Veranstaltungen und Proteste. Er erstellte so eine Archiv-Datenbank, deren Material von Mediennetzwerken genutzt, ausgestrahlt und von internationalen Produktionsfirmen in diversen Kurz- und Spielfilmen und in Dokumentationen verwendet wurde (u.a. National Geographic, CNN International, BBC, Arte). Das gesamte – ungeschnittene – Roh-Material wird ab Ende Januar 2018 online gestellt und über eine Vielzahl von Playlists verfügbar gemacht. Etliche Videos werden (in verschiedenen Sprachen untertitelt) zugänglich sein. Ein einzigartiges filmisches Mega-Projekt, das einen Teil der jüngeren griechischen Geschichte dokumentiert.

Konstantin Wecker (München) ist einer der bekanntesten Komponisten und Songwriter Deutschlands. Er zog sich nie in einen Elfenbeinturm der Kunst zurück. Über Jahrzehnte blieb er wach im Hinblick auf gesellschaftliche Entwicklungen in Deutschland, in Europa, in der Welt. Er äußerte sich dazu – nicht nur künstlerisch. Nach wie vor ist er in Aktion. Die kreativen Menschen in Griechenland ermutigte er mit großem Respekt. Er ist eine der Stimmen, die für ein solidarisches, tolerantes, kluges Deutschland stehen, das Europa kulturell lebendig gestalten will, nicht als einen Markt, der Wenige gewinnen und Viele verlieren lässt. Konstantin Wecker – seine Stimme bedeutet Dialog und Widerstand gegen die Entzweiung.

In ihrem künstlerischen Aktivismus begegnen sich Wecker und Haitidis; ihre Themen sind: die Krise in Griechenland und in Europa, die Flüchtlingsthematik – sowohl für Deutschland als auch für Griechenland eine Frage auf Tod und Leben. Griechenland, in dem die rechtsradikale Goldene Morgenröte Zulauf hat, die Aktivitäten von Neonazis, Pegida, AfD in Deutschland – Demütigungen, Migration, Integration, Humanismus, Zivilgesellschaft, Demokratie, Medienlandschaft, Staat … Aspekte des Zusammenlebens und der Auseinandersetzung in beiden Ländern und länderübergreifend.

Die Diskussion wird von der bekannten Journalistin Elisa Simantke moderiert, die seit Jahren über europäische Themen für den „Tagesspiegel“ schreibt, insbesondere über die griechische Krise. 2015 wurde sie mit dem Otto-Brenner-Preis für Multimedia ausgezeichnet für ihre Studie „Europoly“, in der sie sich mit dem Zwang zu Privatisierungen in Ländern, die von der Krise betroffen sind, befasste. Elisa Simantke ist Mitbegründerin und Journalistin der Plattform „Investigate Europe“.

Nach dem Box Talk mit Zafeiris Haitidis und Konstantin Wecker gibt der junge Musiker und Regisseur Alexandros Voulgaris – auch bekannt als The Boy – sein Konzert. Alexandros Voulgaris findet bereits jetzt in Griechenland mit seiner hochsensiblen Kunst besonders in der jungen Generation starke Anerkennung. Dieses Konzert von The Boy in Berlin ist zweifellos ein Ereignis!

Mit einem Ticket können Sie alle Highlights der Abschlussveranstaltung miterleben.

Der Vorverkauf beginnt ab dem 14.12.2017 über www.hellasfilmbox.de

Büro für Kommunikation und Presse

Sofia Stavrianidou (Deutschland, Griechenland) sofia.stavrianidou@gmail.com

Elektra Daniilopoulou Dimpfl (Deutschland) presse@hellasfilmbox.de

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HELLAS FILMBOX BERLIN

Hommàge an das Neue Zyprische Kino

24.-28. Januar 2018, Urban Spree

Das 3. HELLAS FILMBOX BERLIN Festival, das diesmal vom 24. bis zum 28. Januar 2018 im legendären Urban Spree stattfindet, wird sich u.a. dem Neuen Zyprischen Kino widmen und rückt es deshalb als Schwerpunktthema in den Fokus. Mit diesem Programmteil bietet das Festival die Möglichkeit, einen repräsentativen Eindruck von der Filmgeschichte der Mittelmeerinsel zu gewinnen, und zu erfahren, mit welchen Themen und Fragen zyprische Künstler sich auseinandersetzen.

Mit dabei in der Auswahl ist «Slaughter of the Cock» («I sfagi tou kokora») von Andreas Pantzis, ein herausragender Film aus den 90er Jahren. Den Übergang zum nächsten Jahrzehnt vollzieht der Science-Fiction Spielfilm «Soul Kicking» («Psychi sto stoma») von Yannis Economides, der bei den International Critics Weeks beim Filmfestival in Cannes lief. Diese Filme zeugen von einer verstörenden Erforschung der Grenzen des moralischen Instinkts; sie katapultieren uns in eine Gesellschaft, die einem anhaltenden und irreversiblen Zerfallsprozess unterworfen ist.

Ein Jahrzehnt später vermitteln «Fish’n Chips» von Elias Demetriou und «Conveyor Belt» von Alexia Roider eine neue Sichtweise auf Fragen zu Identität und Entfremdung, wobei das eine unweigerlich mit dem anderen verbunden ist: ein Film über Zyprer der Diaspora, die den Schritt zurück in die Heimat wagen, und die Geschichte eines einsamen Mannes, der innerhalb der engen Grenzen seiner Wohnung eine Selbstfindung versucht. Zwei unterschiedliche Lesarten des menschlichen Bedürfnisses, sich als Individuum zu definieren, und zugleich Zeugnisse der Unfähigkeit, sich gegen Identitätszuweisungen durch andere behaupten zu können.

Die Dokumentation «Danach bleibt das Meer» («Istera menei i thalassa») von Christos Georgiou und Giorgos Koumouros macht erfahrbar, wie die Situation, die die türkische Invasion von 1974 bedeutet, von den Einwohnern Yialousas nach der Besatzung erlebt wird, während der Spielfilm «Βoy on the Bridge» («To agori sti gefira») von Peter Charalambous uns ins Zypern der 80er Jahre versetzt, wo die Erinnerungen an die Invasion noch immer die Erlebniswelt der Erwachsenen ausmachen. Diese Welt verlangt nach Ansicht der Generation ihrer Kinder nach grundlegenden Veränderungen.

Die Filme der Hommàge:

1. Danach bleibt das Meer, (Istera menei I thalassa) Christos Georgiou & Giorgos Koumouros, 2016
2. Boy on the bridge, (Το agori sti gefira) Peter Charalambous, 2016
3. Conveyor Belt, Alexia Roider, 2015
4. Fish’n Chips, Elias Demetriou, 2011
5. Soul Kicking, (Psychi sto stoma) Yannis Εconomides, 2001

  1. Slaughter of the Cock, (I sfagi tou kokora) Andreas Pantzis, 1996Die Auswahl der Filme und die Programmdirektion obliegen Ioanna Kryona und Dareos Khalili.

Artists Forum:

Anlässlich der Hommàge an das zyprische Kino wird der griechisch-deutsche Filmemacher und Autor Asteris Kutulas in seiner neu gegründeten Reihe ARTISTS FORUM den zyprischen Komponisten Marios Elias Ioannou zu dessen „Künstlerischem Credo“ befragen und anschließend die Weltpremiere des Films „Marios Joannou Elia – Sound of Vladivostok“ von Kostis Nikolas präsentieren.

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturdienste des Bildungs und Kulkturministeriums der Republik Zypern.
Kommunikation & Pressestelle

Sofia Stavrianidou (Deutschland, Griechenland) sofia.stavrianidou@gmail.com
Elektra Dimpfl Daniilopoulou (Deutschland)
presse@hellasfilmbox.de

 

 

HELLAS FILMBOX BERLIN

24.-28.1.2018 @ URBAN SPREEALLES NEU. WAS WAR UND WAS WIRD!
HELLAS FILMBOX BERLIN war von Anfang an nicht nur ein Filmfestival, das Griechenland im Fokus hatte. Es war vor allem ein Statement für das kreative Griechenland. Ein Statement für eine sich wieder neu zu definierende Beziehung zwischen Deutschland und Griechenland in einem auseinanderbrechenden Europa.

HELLAS FILMBOX BERLIN hat den deutsch-griechischen Dialog in einer für beide Länder politisch und zwischenmenschlich schwierigen Zeit in Gang gehalten. Das ist während der beiden ersten Filmfestival-Editionen im Januar 2016 und Januar 2017 sowie während der Roadshow durch Deutschland außerordentlich gut gelungen:

HELLAS FILMBOX BERLIN

– zeigte innerhalb eines Jahres mehr als 130 griechische Filme, über 60 davon mit eigens für die Festival-Vorführungen angefertigten deutschen Untertiteln

– ermöglichte einem – vorwiegend deutschen – Live-Publikum von mehr als 10.000 Menschen neue Einblicke und Informationen; es sorgte für Gesprächsstoff, Emotion und Spannung

– wurde in dieser Zeit in mehr als 500 Presseberichten in deutschen und griechischen Medien thematisiert (u.a. ARD, ZDF, 3Sat, SAT1, BILD, Stern, Focus, ZEIT)

– brachte innerhalb von 12 Monaten mehr als 200 griechische und deutsche Kreative, vor allem Filmschaffende, zusammen

– wurde „aus dem Stand“ zum größten griechischen Kultur-Event außerhalb Griechenlands

UND SO GEHT’S – NEU, ANDERS – WEITER:

HELLAS FILMBOX BERLIN UNBOXED

Neuer Ort: im Urban Spree auf dem RAW-Gelände Berlin-Friedrichshain

Filme, Konzerte, Ausstellungen, Workshops, Diskussionen, Greek Market, Café-Shop, Food-Track – all das für 5 Tage an einem der angesagtesten Orte Berlins

Neue Festivaldirektoren: Ioanna Kriona & Dimitris Argyriou

Beide Filmemacher stehen für einen länderübergreifenden, spannenden, emotionalen und publikumsaffinen Kultur-Diskurs mit großartigen Künstlern, Querdenkern, innovativen Filmemachern und begnadeten Individualisten.

Neuer Charakter: Im Zentrum des Festivals sind die „Box Talks“ – eine Kombination aus Workshop, Entertainment, Künstlerporträt. Geplant sind drei solche „Box Talks“ an drei Tagen, bei denen immer ein deutscher und ein griechischer Filmemacher bzw. Künstler im Mittelpunkt ist. Jeder der Eingeladenen stellt in einem – von einem Moderator geführten – Gespräch sein Werk schlaglichtartig vor, diskutiert darüber und nimmt teil an der kontroversen Debatte über diverse Themen. All das ist möglich und erwünscht: Filmausschnitte. Trailer. Blinks. Thesen. Antithesen. Life-Performances. Dialog. Pamphlete. Manifeste. Konzepte. Happenings.

Daneben wird es einen Wettbewerb in der Kategorie „New Vision“ geben sowie zwei Film-Retrospektiven.

HELLAS FILMBOX BERLIN verspricht für alle Besucher ein alternativ-spektakuläres Festival mit vielen Überraschungen und Highlights zu werden. Ein aufregendes Ereignis mitten im lauen deutschen Winter.

Presse Büro

Sofia Stavrianidou  (Deutschland,Griechenland) sofia.stavrianidou@gmail.com

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Hellas Filmbox – Documentary

Jurybegründung:

WINNER OF THE COMPETITION  

The award for best documentary is given to Marianna Economou’s The Longest Run. The story of Jasim and Alsaleh, two underage refugees from Syria and Iraq detained in a Greek juvenile prison, touches on a number of underreported issues in contemporary Greek, European and world politics. Strong in visuals and narratives the film takes on the perspective of the most vulnerable – unaccompanied minor refugees from war-torn countries stranded Greece. Marianna Economou has created an extraordinary documentary full of suspense by following her young protagonists closely in detention, during and after trial with an ending that offers the viewer a glimpse of an uncertain future.

–Sonya Winterberg for the jury

Hellas Filmbox – Kurzfilme

Jurybegründung:

5 productions we consider as EXTRAORDINARY:

Nr. 5 THE NOOSE by Vassilis Loules

shows us via the memories of an old man, how much the great film-artist THEO ANGELOPOULOS is still remembered – especially among people who had the chance to play a tiny part in one of his films.

Nr. 4 ARCIPELLAGOS / NAKED GRANITES  by Dafni Chairetaki

Nr. 3  TWIST by Michalis Papatonopoulos

Nr. 2 MINUS ONE by Natassa Xydi

AND

our Nr. 1 THE SEED by Ifigeneia Kotsini

„The winner film is a dystopia that raises our awareness to an alarming development. Food, as we know it, is no longer accessible, only to a small elite. Seeds are dealt in the underground like illegal drugs. The short film is set in Athens, but it could take place anywhere in the world.

— With an extremely high production value, a compact and well narrated story, the director has convinced the jury. The winner of the best shortfilm of the Greek Filmfestival 2017 goes to:

Ifigeneia Kotsoni and her film The Seed.“

Hellas Filmbox – New Vision

Jurybegründung:

WINNER OF THE COMPETITION 

New Vision: Unterbrechung (Interruption) – by Yorgos Zois

This distorted post modern adaptation of a classical greek tragedy, becomes convincing through the successful acting.

The calmness of the cinematography creates an uncomfortable closeness to the drama and the desire to interfere, yes to intervene.

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Sofia Stavrianidou

sofia.stavrianidou@gmail.com