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Gorgonà – von Evi Kalogiropoulou

Ein kleiner, verarmter Stadtstaat wird von einer gigantischen Raffinerie beherrscht, die der Stadt ihre einzige Ressource liefert: Benzin. Die Männer, allesamt bewaffnet, besitzen die absolute Macht. Nikos, ihr Anführer, ist schwer krank und muss seine Nachfolge regeln. Bestürzung macht sich breit, als er auch seine Protégée Maria unter den Anwärtern nennt. Das Schicksal dieser jungen Frau, die den dramatischsten Teil der Geschichte ihrer Familie lange ausgeblendet hat, verändert sich mit dem Auftauchen von Eleni, einer Sängerin in der Bar der Stadt.

 

Evi Kalogiropoulou

Evi Kalogiropoulou (1985) ist Filmregisseurin und bildende Künstlerin. Ihre Projekte befassen sich mit Fragen von Inklusion und Exklusion, interkultureller Identität, weiblichen Figuren in Bezügen zur antiken griechischen Mythologie sowie postapokalyptischen Umgebungen. Ihre früheren Kurzfilme Motorway 65 und On Xerxes’ Throne feierten beide Premiere in Cannes, während ihr späteres Projekt Alexandria – ein Auftragswerk der Onassis Foundation – im New Museum in New York präsentiert wurde. Ihr Langfilmdebüt Gorgonà wurde 2021 bei CineMart und dem Atelier Cinéfondation ausgezeichnet und feierte seine Weltpremiere bei der Venice Critics’ Week.

produktionsjahr:

2025

regie:

Evi Kalogiropoulou

mit:

Melissanthi Mahut, Aurora Marion, Christos Loulis, Kostas Nikouli, Stavros Svigkos

land:

Griechenland, Frankreich

dauer:

95 Min.

sprache:

Griechisch mit englischen Untertiteln

premiere:

Deutschlandpremiere